Zum Hauptinhalt springen

Glütschstrasse kann saniert werden

Der Souverän hat am Montag an der Gemeindeversammlung Reutigen dem Kredit für die Sanierung der Glütschstrasse zugestimmt. Auch die Jahresrechnung sowie das neue Gebührenreglement ­fanden Zustimmung.

Die sanierungsbedürftige Glütschstrasse vom Hani her in Richtung Glütsch gesehen.
Die sanierungsbedürftige Glütschstrasse vom Hani her in Richtung Glütsch gesehen.
Christian Ibach

Zur Gemeindeversammlung vom Montag konnte Gemeindepräsident Beat Wenger 45 (6 Prozent) der Stimmberechtigten im Schulhaus begrüssen. Auf der Traktandenliste standen, nebst der Jahresrechnung, der Kredit von 65'000 Franken für die Sanierung der Glütschstrasse zwischen dem Hani und Glütsch.

Dazu erklärte der zuständige Gemeinderat Christof Krebs: «Der Unterhalt und die Erneuerung von Strassen sind für die Gemeinde eine Daueraufgabe.» An der Glütschstrasse sei ein Teilstück von etwa zwei Dritteln der fast 300 Meter langen Strasse in schlimmem Zustand. Deshalb sei eine Sanierung nötig. Dazu wurde vom Gemeinderat ein Kredit von 65'000 Franken beantragt. Der Kredit wurde vom Souverän einstimmig ge­nehmigt.

Positiver Rechnungsabschluss

Der Finanz- und Wirtschafts­vorsteher, Gemeinderat Thomas Klossner, zeigte sich erfreut über den guten Rechnungsabschluss. «Die Finanzlage der Gemeinde Reutigen ist gut», stellte er befriedigt fest. Die Rechnung ist erstmals nach dem neuen HRM2-System des Kantons geführt worden, weshalb ein Vergleich mit den Vorjahreswerten nicht überall möglich sei.

Die Rechnung, inklusive Spezialfinanzierungen, schliesst bei einem Ertrag von 3'525 '712 Franken und einem Aufwand von 3'242'398 Franken mit einem Ergebnis vor Abschreibungen von 283 314 Franken ab. Nach den Abschreibungen verbleibt ein Überschuss von 143'692 Franken. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 53'300 Franken. Wie die Gemeindeverwalterin, Verena Aebischer, weiter ausführte, liegt das Eigenkapital heute bei 887'579 Franken (+152 000 Franken).

Der Fiskalertrag liege 165'616 Franken über dem Budget. «Die Mehreinnahmen sind vor allem auf die höheren Einnahmen bei den Einkommenssteuern der natürlichen Personen, aber auch auf Mehrerträ­ge bei den Vermögensgewinnsteuern zurückzuführen», er­klärte Aebischer. Der Jahres­rechnung wurde vom Souverän oppositionslos zugestimmt.

Das Gebührenreglement der Gemeinde aus dem Jahr 2004 entspricht nicht mehr den aktuellen Gegebenheiten. Die Anpassungen bringen keine Tarifer­höhungen. Im Reglement sind keine Pauschalbeträge vorgesehen. Verrechnet wird der Aufwand. «Durch die Anpassung des Reglements erhält der Gemeinderat eine grössere Flexibilität», betonte Beat Wenger. Die Gebührenverordnung werde im Amtsanzeiger publiziert, womit der Bürger eine Einsprachemöglichkeit erhalte. Auch dem Reglement wurde zugestimmt. Im Weiteren wies der Präsident auf die vergünstigten ­Tickets für die Thunerseespiele hin (Infos bei der Gemeindeverwaltung).

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch