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Griechische Insel auf dem Thunersee

In gut zwei Monaten ist Premiere von «Mamma Mia!» der Thunerseespiele. Für die Neuinszenierung des Musicals mit den ABBA-Hits kreiert das Team um Regisseur Dominik Flaschka eine griechische Insellandschaft.

Griechische Inselidylle: So wie auf dieser Visualisierung stellen sich die Thuner Musicalmacher das Bühnenbild für «Mamma Mia!» vor.
Griechische Inselidylle: So wie auf dieser Visualisierung stellen sich die Thuner Musicalmacher das Bühnenbild für «Mamma Mia!» vor.
PD

Das Cast für die schweizerdeutsche Neuinszenierung von «Mamma Mia!» ist bekannt, das Kreativteam arbeitet seit Monaten an der Umsetzung des Musicals am Thunersee. Am Dienstag nun gaben die Thuner Musicalmacher das Bühnen- und Kostümbild für das ­moderne Familienmärchen um ­Donna und Sophie bekannt.

Dabei setzt das Team auf ein klassisches Konzept mit einem Hauch frischer Brise: «Wir werden ‹Mamma Mia!› im Heute spielen», sagt Regisseur Dominik Flaschka. «Es ist mir ausserordentlich wichtig, dass wir das Stück sehr realistisch und authentisch auf die Bühne bringen.»

Griechische Insel

Die Zuschauerinnen und Zuschauer der Thunerseespiele erwartet dabei eine griechische Idylle, die sie ganz in die Welt von Donna und Co. eintauchen lassen soll.

Das Hauptelement des aus drei Inseln bestehenden Bühnenbilds wird Donnas Taverne sein, flankiert wird das drehbare Haus von einem Schiffscontainerhafen und einer kleineren Strandinsel. Alle Elemente werden miteinander und mit der Zuschauertribüne verbunden. Kreiert wurde das Bühnenbild vom Österreicher Stephan Prattes.

Wasser als wichtiges Element

«Der Standort der Bühne direkt im Thunersee ist perfekt für eine Neuinszenierung von ‹Mamma Mia!›», äussert sich Dominik Flaschka. «Ein Stück, das auf einer griechischen Insel spielt, direkt am Wasser umsetzen zu können, ist ein grosses Privileg.»

Aus diesem Grund haben die Verantwortlichen der Thunerseespiele entschieden, Bühne und Tribüne ein Stockwerk tiefer zu bauen als in den letzten Jahren. «So nah am Wasser waren wir erst einmal in der Geschichte der Thunerseespiele», erinnert sich Markus Dinhobl, ausführender Produzent der Thunerseespiele.

«Den Backstage-Bereich und unsere Band werden wir im komplett bespielbaren Schiffscontainerhafen unterbringen. Den Mitarbeiterzugang zur Bühne schaffen wir erstmals über das Grunderinseli», erklärt er weiter und betont: «Das Grun­derinseli kann aber während der ganzen Spielzeit uneingeschränkt genutzt werden.»

Sorgfältige Ausstattung

Auch Kostümbildnerin Kathrin Baumberger von der Manufaktur GmbH hat sich in den letzten Monaten intensiv mit «Mamma Mia!» und den Rollen des Stücks auseinandergesetzt.

Für die Umsetzung in Thun hat die Ostschweizerin ein umfangreiches Kostümbild kreiert, welches die verschiedenen Charaktere optimal in Szene setzen soll. Dabei prägen sowohl bodenständig gekleidete Inselbewohner wie auch knallige Showkostüme in Anlehnung an die Disco-Ära das Gesamtbild.

Bereits seit Anfang Februar arbeiten im Zürcher Theateratelier der Manufaktur von Kostümbildnerin Kathrin Baumberger fünf Teilzeitmitarbeitende an der Umsetzung der Kostüme: «Die Arbeiten laufen nach Plan. Bis Ende Mai bereiten wir die über 300 Kostüm­teile in Zürich vor», so Baumberger. «Pünktlich zum Probenstart ziehen wir ins Thuner ­Atelier um, wo wir die letzten Arbeiten in Angriff nehmen werden.»

Auch Bühnenbild entsteht

«Parallel zu den Arbeiten im Kostümatelier beginnt unsere Partnerfirma Nüssli diese ­Woche mit dem Bau des Bühnenbilds», ergänzt Markus Dinhobl. In Hüttwilen am Bodensee werden bis zum Baustart Ende April die verschiedenen Bühnenbildelemente gebaut und bemalt.

Der Vorverkauf für «Mammi Mia!» läuft: Tickets sind erhältlich unter www.thunerseespiele.ch sowie telefonisch unter 0900 325 325 ­(CHF 1.19/Min. ab Festnetz).

pd/don

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