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Grundstein für die Zukunft

Die Wohnbaugenossenschaft Nünenen ersetzt Altbauten an der Feldstrasse. Der Grundstein ist gelegt. In 26 Wohnungen werden rund 80 Menschen Platz finden. Bisher waren es 20 Menschen in 16 Wohnungen.

Der Grundstein für die neue Überbauung an der Fellerstrasse in Thun ist gelegt.
Der Grundstein für die neue Überbauung an der Fellerstrasse in Thun ist gelegt.
Nelly Kolb

Eine Sanierung der vier zweigeschossigen, 66-jährigen Mehrfamilienhäuser der Wohnbaugenossenschaft (WBG) Nünenen an der Feldstrasse im Dürrenast lohnte sich nicht mehr. Die WBG entschloss sich 2015 für Abbruch und Neubau. Dafür investiert sie 12,1 Millionen Franken.

In der Vorreiterrolle

Anstelle der 16 Wohnungen entstehen in einem v-förmigen Neubau 26 Wohnungen. Statt der bisher 20 Bewohner rechnet die Genossenschaft in den 21/2- bis 41/2-Zimmer-Wohnungen mit gegen 80 Bewohnern aller Generationen.

«Das ist in der Geschichte der Thuner Wohnbaugenossenschaft eine Premiere.»

Raphael Lanz, Thuner Stadtpräsident

«Das ist in der Geschichte der Thuner Wohnbaugenossenschaft eine Premiere. Die Nünenen spielt eine beispielhafte Vorreiterrolle», sagte Stadtpräsident Raphael Lanz (SVP) am Montag an der Grundsteinlegung. Das Land gehört der Stadt, und die WBG Nünenen ist Baurechtnehmerin. Sie ist in Thun die erste und im Kanton Bern (nach Biel) die zweite WBG, die Altbauten durch eine neue Überbauung ersetzt.

«Andere reden erst darüber», hielt Jürg Sollberger, Vertreter des Verbandes Wohnbaugenossenschaften fest. «Vor allem entspricht das Projekt bezüglich verdichteten, genossenschaftlichen Bauens mit bezahlbaren Wohnungen der Zielsetzung der Stadt», lobte Lanz. Die Miete für eine 41/2-Zimmer-Wohnung wird, inklusive Nebenkosten, um die 2000 Franken betragen.

«Es brauchte Mut»

«Es brauchte Mut, Optimismus und viel Energie», sagte WBG-Präsidentin Ruth Guldimann. Man habe allen Bewohnern der Altbauten intern eine Alternative geboten. Einige hätten sie genutzt, andere sich umorientiert.

Architekt Andreas Galli (Zürich) – ein ausgewanderter Berner – hob das Spezielle des dreigeschossigen Gebäudes (plus Attika) hervor. Alle Wohnungen würden gut besonnt und böten Aussicht auf die Berge. Im Sinne von genossenschaftlichem Zweck gebe es gemeinschaftliche Innen- und Aussenbereiche.

Bei der Grundsteinlegung wurde ein Metallbehälter mit Dokumenten über die WBG und die Entstehungsgeschichte in die Grube im Bereich der künftigen Einstellhalle eingelassen. Der Neubau soll im Herbst 2018 bezugsbereit sein.

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