Zum Hauptinhalt springen

Hundeliebhaberin will weiter kämpfen

Weil eine Frau in Thun mit mehr als drei über vier Monate alten Hunden unterwegs war, erhielt sie einen Strafbefehl. Sie erhob Einsprache, weil sie die Gesetzesbestimmung für unverhältnismässig hält.

Gassi gehen mit mehr als drei Hunden: Dazu ist im Kanton Bern eine Bewilligung nötig.
Gassi gehen mit mehr als drei Hunden: Dazu ist im Kanton Bern eine Bewilligung nötig.
Keystone

Der Sachverhalt war klar: Anfangs November 2015 war eine 50-jährige Frau am Strandweg in Thun mit mehr als drei über vier Monate alten kleinen Hunden unterwegs. Gemäss kantonalem Hundegesetz ist dies verboten. Ohne Ausnahmebewilligung erlaubt sind drei Hunde.

Die Hundeliebhaberin hatte damals das Pech, dass ihr ein Mitarbeiter der Abteilung Sicherheit der Stadt Thun begegnete, der Anzeige erstattete. Prompt flatterte ihr ein Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern, Region Oberland, ins Haus. Ihr wurden eine Busse von 100 Franken (ohne Eintrag im Strafregister) sowie Gebühren von 100 Franken auferlegt. Weil die Frau dagegen Einsprache erhob, kam es am Freitag zur Hauptverhandlung am Regionalgericht Oberland in Thun.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.