Die IG Leissigen Futura hält an ihrer Kritik fest

Leissigen

Die Interessensgemeinschaft wehrt sich weiter gegen das «Zerschneiden des Dorfes», wie sie die Verlängerung der Kreuzungsstelle bezeichnet.

Das Holzprofil (links) zeigt an, wie hoch das Bahngleis hier künftig liegen soll.

Das Holzprofil (links) zeigt an, wie hoch das Bahngleis hier künftig liegen soll.

(Bild: Bruno Petroni)

Gegen das Projekt «Verlängerung Kreuzungsstelle Leissigen» gingen beim Bundesamt für Verkehr 52 Einsprachen und Rechtsverwahrungen ein.

«Für die IG Leissigen Futura ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass es trotz der erreichten Verbesserungen immer noch grosse Vorbehalte gegen das 50 Millionen Franken teure Projekt gibt», schreibt sie in einer Mitteilung. Mit dem Projekt werde das Dorf noch mehr zerschnitten als bis anhin. Die Interessengemeinschaft stört sich insbesondere am neuen, 12 Meter breiten und 1,3 Meter hohen Bahntrassee.

Sie setzt sich gemäss Communiqué dafür ein, dass auf diesen massiven Eingriff in das Ortsbild mit vertretbaren Massnahmen verzichtet wird. Für konstruktive Lösungsvorschläge sei sie aber weiterhin offen, betont die IG.

«Auf Unverständnis stösst bei der IG Leissigen Futura auch weiterhin die Tatsache, dass die Gemeinde einen massiven baulichen Eingriff und langzeitige Belastungen hinnehmen muss, auf der anderen Seite jedoch ihren Bahnanschluss verlieren soll», steht in der Mitteilung weiter.

Daher bleibe auch die Forderung nach einer Haltekante bestehen, damit zumindest für die Pendler und Schüler eine sichere und umweltfreundliche ÖV-Verbindung sichergestellt sei.

pd/nik

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