In Fahrni brannte ein Bauernhaus nieder

Fahrni

Am Freitagnachmittag ist in Fahrni ein Bauernhaus in Brand geraten. Der Ökonomieteil und Teile des Wohnbereichs wurden dabei zerstört. Für einige Tiere kam jede Hilfe zu spät.

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Kurz nach 13.20 Uhr ging am Freitag bei der Polizei ein Notruf ein. Auf der Lueg in Fahrni war ein Bauernhaus in Brand geraten. Als die Feuerwehren Thun und Steffisburg Regio, welche mit einem Grossaufgebot ausgerückt waren, beim Brandort eintrafen, stand der Ökonomieteil bereits in Vollbrand.

Die Rauchsäule, welche gegen den Himmel stieg, war weit in der Region herum zu sehen und zog auch Schaulustige an. Die Feuerwehrleute hatten den Brand rasch unter Kontrolle und waren in der Lage, ihn schliesslich auch zu löschen.

In Fahrni bei Thun ist in einem Bauernhof eine Feuer ausgebrochen. Quelle: Leserreporter 20 Minuten

«Es konnte jedoch nicht verhindert werden, dass der Ökonomieteil des Bauernhauses komplett niederbrannte und Teile des Wohnbereichs zerstört wurden», teilte das Regierungsstatthalteramt am Freitag gegen Abend mit.

Eine besondere Herausforderung war der Heustock: Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich als aufwendig, weil das Heu schichtweise abgetragen werden musste.

Rechtzeitig im Freien

Der Brand am Freitagmittag weckte unschöne Erinnerungen an die Nacht auf den 27. Januar: Damals war im Flühli-Quartier in Steffisburg ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus ausgebrochen. Dabei starb ein Kind. Die beiden Brandplätze – jener am Weiergrabenweg in Steffisburg und jener an der Lueg in Fahrni – liegen nur etwa 1,5 Kilometer Luftlinie voneinander entfernt.

Auch aus grosser Entfernung war der Rauch zu sehen. Quelle: Leserreporter.

Am Freitag wurde glücklicherweise niemand verletzt. Alle Personen, die sich zum Zeitpunkt, als das Feuer ausbrach, im Gebäude befunden haben, konnten von Nachbarn rechtzeitig evakuiert werden. Ebenfalls konnte ein Grossteil der Tiere, darunter mehrheitlich Grossvieh, gerettet werden. Für sechs Kaninchen, drei Chinchillas und ein Huhn kam aber laut aktuellen Erkenntnissen jede Hilfe zu spät.

Keine Angaben machte die Polizei dazu, wie viele Menschen im Bauernhaus gewohnt haben. Sie haben eine vorübergehende Bleibe gefunden, da ihr Heim nicht mehr bewohnbar ist. Die Kantonspolizei hat derweil die Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens aufgenommen.

Thuner Tagblatt

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