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Innopark investiert in die Zukunft

Die Innopark Thun AG ersetzt an der Militärstrasse einen Altbau. Der Neubau entspricht verdichteter Nutzung. Die AG investiert um die acht Millionen Franken.

Die Innopark Thun AG an der Militärstrasse: Das Unternehmen investiert um die acht Millionen Franken in einen Neubau, der den Altbau ersetzen wird.
Die Innopark Thun AG an der Militärstrasse: Das Unternehmen investiert um die acht Millionen Franken in einen Neubau, der den Altbau ersetzen wird.
Nelly Kolb

«Wenn nicht jetzt und hier, wann und wo dann?», fragte sich Peter Soltermann. Er ist Inhaber des gleichnamigen Metall- und Glasbauunternehmens und der Innopark Thun AG als Liegenschaftsbesitzerin. Im 1997 erworbenen Innopark an der Militärstrasse sind diverse Firmen eingemietet. Darunter im aus den 1930er-Jahren stammenden Altbau die S + M Kunststoffe GmbH. Diese ist kürzlich von der Colasit AG in Spiez übernommen worden.

Damit stand der sanierungs­bedürftige Altbau praktisch leer. Die angrenzende Soltermann AG und die Bletag AG könnten dort ihren Platzmangel beheben.

Nicht nur reden, handeln...

Den nicht unterkellerten Altbau nur für die Soltermann-Bedürfnisse zu sanieren, macht langfristig keinen Sinn. Deshalb ist nun ein zukunftsgerichteter Neubau vorgesehen. Das heisst, er ist unterkellert (für zusätzliche Parkplätze) und darüber dreigeschossig (je 1000 Quadratmeter) konzipiert. «Man kann nicht nur immer von verdichtetem Bauen und Nutzen reden, man muss auch handeln, wenn sich die Möglichkeit ergibt», begründet der Präsident des Gewerbevereins Thuner KMU (Klein- und Mittelunternehmen) seinen Entscheid zum Bauprojekt.

Den Entscheid erleichtert hat auch, dass der 60-jährige Peter Soltermann eine Nachfolgeregelung in Aussicht hat.

... trotz gewissem Risiko

Der Neubau bedeute für die Soltermann AG keine Expansion, sondern eine Weiterentwicklung. «Das Vorhaben birgt allerdings trotz attraktiven Mietbedingungen ein gewisses geschäftliches Risiko, denn wir haben noch keine definitiven Drittmieter zur Hand», gibt Peter Soltermann zu bedenken. Sein Ziel ist klar: bestehenden, aber in Platznot steckenden Unternehmen, geeigneten Raum zu bieten und diese so in Thun zu halten. «Oder», wie er präzisiert, «für die Stadt neue Firmen und Arbeitsplätze zu gewinnen.»

Deshalb hat sich die Bauherrschaft trotz Mehrkosten für verstärkte Böden (eine Tonne pro Quadratmeter) entschieden. Die höhere Nutzlast, so die Überzeugung, erweitert nachhaltige, auch gewerbliche Nutzungs- und damit Mietermöglichkeiten. Wenn mit dem Bewilligungsverfahren alles rund läuft, ist vorgesehen, den Altbau im Sommer abzubrechen.

Der Neubau sollte gegen Ende 2018 bezugsbereit sein. Die Innopark Thun AG investiert dafür rund acht Millionen Franken. Es wäre ein weiterer Meilenstein in der rund 130-jährigen Familienfirmengeschichte. Die Soltermann AG beschäftig inklusive Lehrlinge gut 30 Angestellte.

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