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Intensivere, aber kürzere Bauzeit

Ab März wird am Berntorplatz und am Lauitorstutz wieder gebaut. Die Bauzeit beträgt 2019 nur noch gut vier Monate.

Die diesjährige Bauzeit am Lauitorstutz und Berntorplatz wird kürzer als noch 2018. Dies weil im Zweischichtbetrieb gearbeitet wird.
Die diesjährige Bauzeit am Lauitorstutz und Berntorplatz wird kürzer als noch 2018. Dies weil im Zweischichtbetrieb gearbeitet wird.
Christoph Gerber

Gute Nachrichten für das Gewerbe: Wenn ab März wieder am Berntorplatz und am Lauitorstutz gebaut wird, dauert diese zweite Phase nicht mehr den ganzen Sommer über, sondern nur noch von März bis voraussichtlich 5. Juli.

Dies erklärte Gemeinderat Konrad Hädener am Dienstag im Freienhof anlässlich einer Informationsveranstaltung für die Mitglieder der IGT und für die Gewerbetreibenden im Umfeld der Baustellen.

«Wir sind uns bewusst, dass die Baustellen Einschränkungen mit sich bringen», sagt Hädener. Er kündigte dazu ein Infoblatt an, das an alle Haushalte verteilt und im nächsten «Thun Magazin» publiziert wird.

Verkehrsführung bleibt

Projektleiter René Wüthrich betonte, dass die Verkehrsführung gleich sein werde wie während der Bauphase 2018. Das heisst, dass zum Beispiel die Radfahrer am Lauitorstutz absteigen müssen, die Burgstrasse nur einspurig befahrbar sein wird und auch die Busse wieder durch die Marktgasse umgeleitet werden, jedoch nur noch während sechs Wochen.

Die kürzere Bauzeit ist nur deshalb möglich, weil die Bauunternehmen im Zweischichtbetrieb von 6 Uhr morgens bis spätestens um 23 Uhr arbeiten werden. Die Situation sei aber auch nicht gleich wie im letzten Jahr, weil inzwischen das Parkhaus im Schlossberg den Betrieb aufgenommen habe.

Viele offene Fragen

Besonders stark betroffen von den Einschränkungen durch die Bauarbeiten waren letztes Jahr die Geschäfte im Bereich Marktgasse und Untere Hauptgasse. «So etwas möchten wir nicht mehr erleben», sagte der Geschäftsführer eines Restaurants in der Unteren Hauptgasse. «Wenn wir Ware ausladen wollten, schickte uns der Verkehrsdienst weg.»

Eine Frau, der dasselbe passiert war, ergänzte, dass sie vom Verkehrsdienst aufs Übelste beschimpft worden sei. Mehrere der Betroffenen äusserten sich ähnlich. «Die Baustelle war bereits ab Sternenplatz so gut abgesperrt, dass Fussgänger und Kunden glaubten, man könne gar nicht mehr bis zu uns gelangen», sagte ein weiterer. Kreisoberingenieur Markus Wyss will sich des Problems annehmen.

Der Brockenstube an der Grabenstrasse wurde ausserdem zugesichert, dass sie wie letztes Jahr aus der Gegenrichtung erreichbar sein wird. Eine Anregung aus dem Publikum betraf die Aarestrasse, die von der Unterführung Mittlere Strasse Richtung Maulbeerplatz zweispurig befahren wird. Hier sollte die Anschrift verbessert werden, denn noch heute würden Autos abrupt die Spur wechseln, und es komme zu Beinahe-Unfällen. «Wir werden das nochmals prüfen, aber vielleicht scheitert es, weil der Mensch seine Gewohnheiten nur sehr langsam ändert», meinte Wyss.

Aus der Oberen Hauptgasse kam die Frage, ob man nichts machen könne gegen die «Schlaumeier», die nun die Gasse als Abkürzung auf ihrem Weg ans rechte Thunerseeufer benutzen würden. «Das Problem ist bekannt, die Polizei macht Kontrollen», antwortete Konrad Hädener.

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