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Ist der Weg für Biker bald tabu?

Auf Oberhofens Waldwegen kommen sich Spaziergänger und Wanderer öfters ins Gehege. Ein jahrelang schwelender Konflikt droht auszubrechen. Nun kommt eine Sperrung eines Wanderweges für Mountainbiker aufs Tapet.

Auf dem Wanderweg Balm gibt es unübersichtliche Stellen, wo ein Kreuzen beinahe unmöglich ist.

Auf dem Wanderweg Balm gibt es unübersichtliche Stellen, wo ein Kreuzen beinahe unmöglich ist.

(Bild: Roger Probst)

Die Wälder Oberhofens sind ein beliebtes Naherholungsgebiet. In den letzten Jahren gab es ­insbesondere auf dem Wanderweg Balm vermehrt Reibereien zwischen Spaziergängern und Mountainbikern. Der Konflikt spitzt sich nun zu.

Vor ein paar Wochen gingen die Burgergemeinde und die Gemeinde Oberhofen in die Offensive. Sie verlangten in einer gemeinsamen Medienmitteilung von den «militanten Wanderern», welche Hindernisse für die Biker auf die Wanderwege legten, auf dieses verantwortungslose Verhalten zu verzichten. «Es ist ein gefährliches Spiel, das die Wanderer treiben», sagte der Präsident der Burgergemeinde, Rudolf Ritschard, damals. «Selbstjustiz ist der falsche Weg!» Vielmehr brauche es gegenseitige Toleranz. «Der Wald ist für alle da.»

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