Ja zu Trift-Projekt

Die Geschäftsleitung der Regionalkonferenz stellt sich «vorbehaltlos» hinter das Wasserkraftwerkprojekt an der Trift.

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Die Geschäftsleitung der Re­gionalkonferenz Oberland-Ost (RKOO) erachte das Ausbauvorhaben als wichtigen Beitrag zur Sicherung der nachhaltigen Energieversorgung, teilt sie mit.

Nach mehrjährigen Vorbereitungsarbeiten haben die Kraftwerke Oberhasli AG im Spätherbst 2017 das Konzessionsgesuch für den Bau einer Stau­mauer und eines Kraftwerks im Gebiet Trift (Gadmertal) eingereicht. Die projektierte Anlage sieht eine Stromproduktion von jährlich rund 215 Gigawattstunden vor. Es handelt sich damit um das grösste derzeit hängige Wasserkraftwerkprojekt der Schweiz.

Enttäuscht zeigt sich die RKOO-Geschäftsleitung von Grimselverein und Aqua Viva. Sie schreibt: «Mit Bedauern hat sie zur Kenntnis genommen, dass die beiden Organisationen eine Beteiligung am Begleitprozess verweigerten, im Nachhinein aber behaupten, das Konzessionsgesuch weise grosse Mängel auf.» Die Geschäftsleitung betrachtet die Einsprache der beiden Opponenten «als unqualifizierte Massnahme, die keinen nützlichen Beitrag zur aktuellen Energiediskussion leistet».

Die RKOO verspricht sich vom Trift-Projekt «wertvolle Impulse für die regionale Wertschöpfung». Vor allem betrachtet sie es als wichtigen und wegweisenden Schritt zur Sicherstellung einer geordneten Versorgung mit Energie aus erneuerbaren Quellen. «Das Vorhaben wird dereinst als wichtige Säule bei der Umsetzung der Energiestrategie des Bundes und des Kantons Bern dienen», so die RKOO.

pd

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