Kameradschaft und Musikstil gepflegt

Sigriswil

18 Formationen sorgten mit ihren Auftritten beim 28. Blaskapellentreffen des Musikvereins Ringoldswil für gute Unterhaltung und tolle Stimmung.

Der Blickfang der Schillermusik Unterseen waren die beiden Klarinettistinnen Durja Bläuer und Margrith Burkhalter in den mährischen Trachten.

Der Blickfang der Schillermusik Unterseen waren die beiden Klarinettistinnen Durja Bläuer und Margrith Burkhalter in den mährischen Trachten.

(Bild: Verena Holzer)

Bereits zum 28. Mal ist Sigriswil zum Treffpunkt für Freunde des böhmisch-mährischen Musikstils geworden. 18 Formationen traten übers Wochenende in Aula und Festhalle auf und erfreuten das Publikum mit vielen musikalischen Highlights. Bewusst wird vom organisierenden Musikverein Ringoldswil (MVR) auf Bewertungen verzichtet. Im Vordergrund stehen jeweils Kameradschaftspflege und Gemütlichkeit.

In der Aula trugen die Kapellen drei gemeldete Stücke vor. Da waren Formationen in verschiedenen Grössen, Besetzungen und Outfits. Die Schillermusik Unterseen präsentierte sich in farbenfrohen mährischen Trachten, andere Gruppen ganz schlicht in Jeans. Doch die Musik war bei allen ein Genuss. Moderatorin Vreni Blesi ergänzte die Darbietungen jeweils mit Wissenswertem über die Kompositionen, die Komponisten sowie die auftretenden Formationen.

Wie beliebt das Treffen inzwischen geworden ist, beweisen die Formationen, die immer wieder teilnehmen. Neuling war nur gerade die vor fünf Jahren gegründete Lei­blaska (Leissiger Blaskapelle). Sie bewies, dass auch eine sechsköpfige Gruppe tolle Musik machen kann.

Vielseitige Darbietungen

In der Festhalle sorgten neben den traditionellen Melodien auch Schlager-, Film- und Unterhaltungsmusik bei den gut 300 Zuhörenden für Stimmung. Die grössten Stimmungsmacher waren einmal mehr die Lederhosen Röttbach aus Bayern. Sie erfreuten gestern das etwas grössere Publikum nochmals mit beliebten Melodien und frohem Gesang, bevor die Chisetaler Blas­kapelle das erfolgreiche Treffen abschloss. Dank Tombola, Festwirtschaft und den rund 80 frei-willigen Helfern bestehe für das OK-Team gute Hoffnung auf eine positive Abrechnung, erklärte MVR-Präsidentin Elsbeth Saurer gestern abschliessend.

Thuner Tagblatt

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