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Kinder nahmen Werkhof in Beschlag

Zum zweiten Mal zog am Samstag der Spielzeugflohmarkt Kinder aus Thun und der Umgebung in den Werkhof des Tiefbauamtes. Es wurde fleissig gekauft, ­getauscht und verkauft.

Bastelt viel lieber: Die 8-jährige Livia Walder verkaufte am Spielzeugflohmarkt ihre Lego-Sachen, die sie von den Eltern geschenkt erhalten hatte.
Bastelt viel lieber: Die 8-jährige Livia Walder verkaufte am Spielzeugflohmarkt ihre Lego-Sachen, die sie von den Eltern geschenkt erhalten hatte.
Irina Eftimie

Lego, Playmobil, Puzzles, Kuscheltiere und Spielzeugautos liessen am zweiten Spielzeugfloh- und -tauschmarkt Kinderherzen höherschlagen. In der Fahrzeughalle des Werkhofs ­waren am Samstag aber auch Verhandlungsgeschick und Verkäufermentalität gefragt.

«Es ist richtig gut gelaufen in diesem Jahr», sagt Rachel Neuenschwander, Organisatorin des Anlasses und Abfallberaterin beim Tiefbauamt der Stadt Thun.

Zusätzlichen Abfall vermeiden

«Der November eignet sich sehr gut für den Flohmarkt, weil die Kinder sowieso schon eher drinnen spielen», sagt Neuenschwander. «Wir hatten uns zuerst überlegt, den Markt vorne auf dem Platz beim Werkhof zu veranstalten, aber die Fahrzeughalle ist bei diesem Wetter viel angenehmer.»

Ziel des Flohmarktes sei von Anfang an die Vermeidung von zusätzlichem Abfall gewesen. Und sie ergänzt: «Den Kindern macht es extrem viel Spass.» So hätten die meisten sofort nach dem ersten Markt gefragt, ob sie im kommenden Jahr wieder ­dabei sein könnten.

Für die teilnehmenden Kinder bietet der Spielzeugflohmarkt noch eine ganz andere Verlockung: Sie können etwas mehr ­Taschengeld zur Seite legen. «Wir haben dreimal mehr eingenommen als im letzten Jahr», sagt die 12-jährige Emilia Jost. Gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Svenja und ihrer jüngeren Schwester Felicia verkaufte sie vor allem Playmobil. Die drei Schwestern haben sich ein hohes Ziel gesteckt, denn von dem verdienten Geld wollten sie nur 10 Franken auf dem Flohmarkt ausgeben.

Jon Finger und Jay Holmes sind nicht ganz so wirtschaftlich mit ihrem verdienten Geld umgegangen. Die beiden Jungen haben ihr ganzes Taschengeld in Lollipops und Plüschschlangen investiert.

Basteln statt Lego-Spielen

Die 8-jährige Livia Walder hingegen hat ein ganz anderes Motiv, ihre Spielzeugsammlung zu verkaufen. Ihr Bruder und ihre ­Eltern sind richtig «Lego-verrückt», wie es ihre Mutter Sandra Walder ausdrückt. «Damit es ­gerecht bleibt, haben wir auch ­Livia immer wieder Lego-Sets ­gekauft», erzählt sie. «Aber Livia bastelte viel lieber.»

Der nächste Spielzeugflohmarkt in Thun wird voraussichtlich wieder am zweiten oder dritten Wochenende im November stattfinden.

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