Kleiner Kirchenrat: Erneuerungswahl mit Nebengeräuschen

Thun

Wahlen standen im Zentrum der Sitzung des Grossen Kirchenrats, der mit Christina Jaccard eine neue Präsidentin erhält.

Der wiedergewählte Kleine Kirchenrat (von links): Präsident Willy Bühler, Peter Greuter, Ruth Lengacher, Margrit Schwander und Vizepräsident Max Ramseier.

Der wiedergewählte Kleine Kirchenrat (von links): Präsident Willy Bühler, Peter Greuter, Ruth Lengacher, Margrit Schwander und Vizepräsident Max Ramseier.

(Bild: Hans Kopp)

Die Sitzung des Grossen Kirchenrats vom Montag stand ganz im Zeichen der Gesamterneuerungswahlen für die Legislaturperiode 2019–2022. Zu wählen waren der fünfköpfige Kleine Kirchenrat (Exekutive), der Vorsitzende und der Vizevorsitzende des Grossen Kirchenrats (Parlament) sowie die Mitglieder der Finanz-, Bau- und Personalkommission.

Ein bitterer Nachgeschmack

Für den Kleinen Kirchenrat stellten sich die bisherigen Mitglieder Willy Bühler (Präsident), Max Ramseier (Vizepräsident), Peter Greuter, Ruth Lengacher und Margrit Schwander für eine Wiederwahl zur Verfügung. Bei dieser Wahl manifestierte sich ein gewisser Unmut über die Querelen rund um die Johanneskirche. Von 28 anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern enthielten sich nämlich deren 8 der Stimme.

Für den zurückgetreten Präsidenten des Grossen Kirchenrats Hans Brunner hatte die Kirchgemeinde Thun-Stadt das bisherige Ratsmitglied Christina Jaccard zur Wahl vorgeschlagen. Weitere Vorschläge lagen nicht vor. «Ich hoffe, dass ich etwas bewegen kann», erklärte Jaccard unter anderem nach ihrer einstimmigen Wahl. Damit ihr dies gelinge, sei sie auf die Unterstützung aller angewiesen, führte sie weiter aus.

Als Vizepräsident stellte sich Fernand Portenier von der Kirchgemeinde Strättligen zur Verfügung, der ebenfalls einstimmig gewählt wurde.

Neue Mitglieder

Die Baukommission wird neu vom bisherigen Mitglied René Stüdle präsidiert. Neu ins Gremium gewählt wurden Thomas Kiener (Vertretung KG Thun-Stadt) und René Schenk (KG Thun-Strättligen). Ruedi Jenny nimmt neu Einsitz in der Personalkommission. In allen drei Kommissionen besteht je eine Vakanz, die nicht besetzt werden konnte.

Traditionsgemäss hatte das amtsälteste anwesende Mitglied des Grossen Kirchenrats die neue Legislaturperiode eröffnet. Am Montagabend war dies Rahel Asuming von der Kirchgemeinde Thun-Stadt. Unter anderem wies sie auf den Einfluss des Parlaments auf das kirchliche Leben hin und sprach sich für eine offene Kommunikation aus.

Mit einer Standing Ovation verabschiedet wurde schliesslich Christine Vogel, die auf Ende März nach 18-jährige Tätigkeit als Verwaltungsangestellte zurücktritt.

www.ref-kirche-thun.ch

Thuner Tagblatt

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