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Kulturveranstalter werden zur Kasse gebeten

Die Stadt und die APG arbeiten weiter zusammen. Künftig müssen auch Kulturveranstalter ihre Plakate berappen.

Ab 2019 müssen Veranstalterinnen und Veranstalter für Werbung im Format F4 75 Prozent des ordentlichen APG-Tarifs berappen.
Ab 2019 müssen Veranstalterinnen und Veranstalter für Werbung im Format F4 75 Prozent des ordentlichen APG-Tarifs berappen.
Thomas Peter (Symbolbild)

In der Stadt Thun stehen auf öffentlichem Grund rund 330 Werbeträger. Diese werden auch in Zukunft durch die APG|SGA, Allgemeine Plakatgesellschaft AG, bewirtschaftet. Das teilen die Stadt und die APG in einem gemeinsamen Communiqé mit. Neben der APG nahm ein zweiter Anbieter an der Ausschreibung teil, wobei das Angebot der APG den Zuschlagskriterien besser entspreche. Der neue Vertrag tritt ab 1. Januar 2019 in Kraft.

Als Grundlage der Plakatierung auf öffentlichem Grund dient ein neues Plakatierungskonzept, das im Mai 2018 vorgestellt wurde. Darin zeigt sich die Stadt gegenüber neuen digitalen Werbeträgern offen, wobei die Anzahl der Standorte für Plakatwerbung nicht wachsen soll.

Im Konzept sind auch einheitliche Konditionen für Veranstalterinnen und Veranstalter von Anlässen im Gemeindegebiet definiert. Das hat namentlich für kulturelle Veranstaltungen finanzielle Folgen: Bisher standen kostenlose Plakatträger zur Verfügung, beispielsweise im Bälliz, wo unter anderem die Monatsprogramme präsentiert werden konnten.

Ab 2019 sind diese Auftritte kostenpflichtig. Alle Veranstalterinnen und Veranstalter müssen für Werbung im Format F4 75 Prozent des ordentlichen APG-Tarifs berappen. Die Firma gewährleistet im neuen Vertrag einen entsprechenden Rabatt für diese Plakatträger.

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