Kunstrasen wird in diesen Tagen fertiggestellt

Thun

Bald schon stehen die Spielfelder bei der Stockhorn-Arena den Fussballern, aber auch Rugby- und American-Football-Spielern zur Verfügung.

Noch laufen die letzten Arbeiten zur Fertigstellung der neuen Kunstrasenspielfelder und des Infrastrukturgebäudes (im Hintergrund).

Noch laufen die letzten Arbeiten zur Fertigstellung der neuen Kunstrasenspielfelder und des Infrastrukturgebäudes (im Hintergrund).

(Bild: Patric Spahni)

Derzeit ist die Stadt daran, die Kunstrasenspielfelder bei der Stockhorn-Arena fertigzustellen. So werden die Rasenteppiche der neusten Generation unter anderem mit fixen Linien für die verschiedenen Sportarten versehen. Das eine Spielfeld wird für den 9er- und 11er-Fussball gebaut, das andere wird zusätzlich über Rugby- und American-Football-Linien verfügen. «Es handelt sich um eines der wenigen Kombifelder dieser Art in der Schweiz», sagt Markus Weibel, Leiter Stadtgrün Thun. Um die Felder wurden zudem Rinnen angelegt, durch welche das Wasser abfliessen kann, die aber auch das Granulat auffangen.

Am heutigen Donnerstagmorgen werden zudem per Helikopter die Beleuchtungsmasten installiert. Auch die letzten Arbeiten am neuen Infrastrukturgebäude, das Platz für einen Mehrzweck- und einen Technikraum sowie WC-Anlagen bietet, werden demnächst abgeschlossen. Die Eröffnung der Anlage, deren Kosten sich auf 3,7 Millionen Franken belaufen, ist für den 17. August geplant. Dann wird der FC Stadtrat gegen eine Auswahl von Altherren des FC Allmendingen und des FC Rot-Schwarz antreten.

«Wir sind mit dem Bau gut vorangekommen», sagt der Thuner Bauvorsteher Konrad Hädener (CVP). Dass ursprünglich vom Juli als Eröffnungszeitpunkt die Rede gewesen sei, liege im Rahmen der Ungenauigkeit beim Bauen. So hätten die Abklärungen zur möglichen Entwässerung der Anlage im Vorfeld mehr Zeit gebraucht.

Die Stimmberechtigten hatten dem Bau der zwei Spielfelder im September 2018 zugestimmt. Erste Arbeiten hatten bereits im August begonnen, offizieller Baustart war Ende November. Der Grund liegt darin, dass erst minderwertiges Material abgetragen werden musste. «Arbeiten, die man unabhängig vom Ausgang der Abstimmung hätte machen müssen», wie Konrad Hädener betont.

Thuner Tagblatt

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