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Rocket Air mit neuem Publikumsrekord

Perfektes Wetter am Samstag, Sportler in Hochform und Publikum, das in Scharen kam: Der 8. Swatch Rocket Air wurde zum Grosserfolg. Im Wettkampf schwang Nicholi Rogatkin aus den USA obenaus.

Während am Samstagnachmittag hinter der Eishalle in Thun die Kleinsten mit Haken und Ösen beim Likeabike-Race um Millimeter kämpften, genossen im Messegelände vor der Halle Unzählige die Frühlingssonne oder suchten schon wieder Schatten unter jenem Zelt, das als Regenschutz angedacht war; sie zelebrierten die kulinarische Vielfalt und lauschten dem wilden Funk von Hi Jo aus Bern und Interlaken, staunten ob der Trampolinkünste der Wallscrapers oder ob der spektakulären BMX-Show mit Stars aus den In- und Ausland.

Fast eine Schweizer Sensation

In der Halle selber waren die Tribünen schon früh gut besetzt, bereits zu Beginn der Qualifikation war kaum mehr ein freier Platz zu finden. Verständlich, ist doch das Niveau auf der Welttour der Freeride-Mountainbiker mittlerweile so hoch, dass bereits in den Trainings Topsport zu sehen ist.

Das bekam auch der Aargauer Chris Reber zu spüren: Trotz einer fehlerfreien Fahrt im zweiten Qualilauf verfehlte er den Final der besten fünfzehn um weniger als zwei Punkte. Es wäre die erste Finalqualifikation eines Schweizer Fahrers in der Geschichte des Rocket Air Slopestyle gewesen.

Im Finale zeigten sowohl die Zuschauer als auch die Fahrer, dass sie in Hochform sind. Getragen von einem euphorischen Publikum, boten die Fahrer ein Spektakel der Extraklasse. So konnten die TV-Macher erstklassige Livebilder in die ganze Welt schicken – mit viel Neonlicht, 80er-Gadgets und Popmusik, wie es das Motto «Back to the 80ies» vorgab.

Das Podest: Der Sieger Nicholi Rogatkin (Mitte) posiert mit dem Zweitplatzierten Torquato Testa und dem Drittplatzierten Diego Caverzasi.
Das Podest: Der Sieger Nicholi Rogatkin (Mitte) posiert mit dem Zweitplatzierten Torquato Testa und dem Drittplatzierten Diego Caverzasi.
André Maurer
Spektakulär gings am Wochenende in der Thuner Eishalle zu und her.
Spektakulär gings am Wochenende in der Thuner Eishalle zu und her.
André Maurer
Das Motto am diesjährigen Swatch Rocket Air ist «Back to the 80ies».
Das Motto am diesjährigen Swatch Rocket Air ist «Back to the 80ies».
André Maurer
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Dass der Kanadier Brett Rheeder als letzter Starter des Tages den Event mit einem Sturz beendete, war indes symptomatisch: Die Finalläufe waren geprägt von teils spektakulären Stürzen, weil die Fahrer in jedem Moment ans Limit gehen mussten – oder eben darüber hinaus.

Und unmittelbar vor Rheeder hatte der Amerikaner Nicholi Rogatkin einen Lauf in den Beton gebrannt, der das Publikum sprichwörtlich von den Hockern riss und Rogatkin den zweiten Sieg in Folge am Rocket Air bescherte. Hinter ihm platzierten sich die Italiener Torquato Testa und Diego Caverzasi.

Gut 10'000 Zuschauer

Für die Veranstalter hat sich vor allem das neue Ticketregime am Samstag bewährt. Während Familien vor allem Tagestickets kauften, waren am Abend im Finale vor allem junge Sportbegeisterte zugegen. Am Ende konnte das OK mit mehr als 10'000 Be­suchern über beide Tage einen neuen Zuschauerrekord vermelden. Laut OK und Polizei verlief der Event ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Der gesamte Wettkampf wurde live auf Youtube übertragen.

Infos: www.rocketair.ch.

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