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Migros macht Platz für Spielfelder

Die Migros Aare begann am Montag mit den Rückbauarbeiten auf dem Areal neben der Stockhorn-Arena in Thun. Sagen die Stimmbürger im September Ja, entstehen dort zwei Kunstrasenfelder.

Der Parkplatz, der sich auf dem ehemaligen Installationsplatz der Migros Aare befindet, wird nun aufgehoben.
Der Parkplatz, der sich auf dem ehemaligen Installationsplatz der Migros Aare befindet, wird nun aufgehoben.
Michael Gurtner

Am Montag war es so weit: Die Genossenschaft Migros Aare hat mit dem Rückbau des sogenannten Installationsplatzes bei der Stockhorn-Arena begonnen. Auf dem Land, das der Burgergemeinde Thun gehört, sollen – vorausgesetzt, das Thuner Stimmvolk sagt am 23. September an der Urne Ja dazu – für 3,7 Millionen Franken zwei Kunstrasenfelder entstehen. Der Stadtrat genehmigte Anfang Monat den entsprechenden Kredit.

Parkplatz fällt weg

Bevor die Bauarbeiten für die Spielfelder starten können, versetzt die Migros das Areal in seinen Ursprungszustand. «Die Schutthaufen werden abgetragen und das Gelände begradigt», sagt Dominic Ramel, Mediensprecher der Migros Aare.

Auch die Asphaltfläche neben der Stockhorn-Arena (siehe Bild), die aktuell als Parkplatz genutzt wird, kommt weg: «Die gesamte Fläche des alten Bauinstallationsplatzes wird zurückgebaut und fällt weg», schreibt die Migros Aare auf Anfrage dieser Zeitung.

In einer ersten Phase werde die bestehende Bepflanzung separat entsorgt, anschliessend erfolge der Belagsrückbau der Zufahrtsstrasse sowie des Parkplatzes. Die zweite Rückbauphase ist vom Ausgang der Urnenabstimmung im September abhängig: «Sobald das Abstimmungsergebnis des Sportplatzprojektes bekannt ist, wird der entsprechende Landzustand erstellt», schreibt die Migros weiter.

Bei Nein: Renaturierung

So werde im Falle eines Ja zu den Kunstrasenplätzen Strassen und Parkplätze zwar rückgebaut, aber direkt für die weiteren Sportplatzarbeiten vorbereitet. Lehnen die Stimmberechtigten das Projekt ab, werden die Flächen nach dem Rückbau renaturiert.

«So würden wir der Stadt Thun das Land in jenem Zustand zurückgeben, in dem wir es seinerzeit übernommen haben», sagte Mediensprecher Ramel am Montag. Die Kosten für die beiden Rückbauphasen belaufen sich laut der Migros Aare auf rund 50'000 Franken.

Mit dem Ende des Rückbaus – zur genauen Dauer machte die Migros Aare am Montag keine Angaben – seien die Arbeiten bei der Stockhorn-Arena für das Unternehmen laut Ramel abgeschlossen: «Anschliessend ist die Stadt Thun für das weitere Vorgehen verantwortlich.»

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