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Mit der Magie des Lichts

Erstmals zeigt der ­Solothurner Kunstmaler ­Roland Flück seine Bilder in der Thuner Galerie Rosengarten. Die Werke sind Augenweide und Poesie mit enormer Leuchtkraft.

Roland Flück vor seinem Werk «Der schwarze Kater».
Roland Flück vor seinem Werk «Der schwarze Kater».
Verena Holzer

Für den Kunstmaler Roland Flück ist Licht ein Hauptelement seiner Bilder. Er versteht es, gewisse Dinge strahlend in den Vordergrund zu rücken, dabei einen geheimnisvollen Hintergrund zu schaffen. Damit verleiht er den Werken einen Zauber, der den Betrachtenden in den Bann zieht. So konnten denn auch einige der rund vierzig Gäste an der Vernissage vom Wochenende beim Anblick der Bilder ein bewunderndes «Wow!» nicht zurückhalten.

Mit 12 Jahren habe der 1957 in Solothurn geborenen Roland Flück beschlossen, Kunstmaler zu werden. So stellte sein langjähriger Freund und Förderer Roman Candio den Künstler vor. In der Kunstgewerbeschule Basel und in der Kunstakademie Düsseldorf habe er sich das nötige Rüstzeug geholt und mit einer grösseren Ausstellung 1989 in Solothurn einen ersten Paukenschlag zum Erfolg erlebt, fügte der Laudator an. Seither haben die Bilder in zahlreichen Ausstellungen viel Anerkennung und Lob geerntet.

Unwiderstehlicher Blickfang

Sein Können beweist Flück zum Beispiel mit den unzähligen bunten Blüten oder den einzelnen Schwertlilien, bei denen Licht und Schattenseiten bestechen. Durch das dichte Schilf am Ufer drängt unaufhaltbar das Licht. Eine Augenweide ist das Mädchen am Wasser in der Wüste, ein unwiderstehlicher Blickfang ist die ruhig fliessende Aare.

Mit den Lichteffekten erzeugte Flück optisch eine dreidimensionale Wellenbewegung auf der Oberfläche. Beinahe spürbar verströmt das Licht im winterlichen Steinbruch wohlige Wärme. Leuchtende Bilder vom Niesen oder von der Sichle im Justistal ergänzen die kahle Bergarve vor dem Nebelmeer. 2015 reihte sich Roland Flück mit «Auf den Spuren des Lichts» in die Kambly Art Collection ein. «Das war für mich eine grosse Ehre», erklärte er.

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