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Nach dem Streit die grosse Einigkeit

Der Thuner Stadtrat hat das Reglement zur Städte-Initiative einstimmig angenommen. Dies, nachdem in den letzten Monaten von verschiedenen Seiten nicht mit markigen Worten gespart worden war. Leise Kritik gab es im Parlament dann doch noch – aber nur am Vorgehen von drei Fraktionspräsidenten.

Der Thuner Bahnhofplatz mit den Bushaltestellen. Die Städte-Initiative stärkt den öffentlichen Verkehr sowie den Fuss- und Veloverkehr.
Der Thuner Bahnhofplatz mit den Bushaltestellen. Die Städte-Initiative stärkt den öffentlichen Verkehr sowie den Fuss- und Veloverkehr.
Patric Spahni

Nein, es war keine gewöhnliche Sitzung des Thuner Stadtrats. Das zeigte sich am Donnerstag schon ganz zu ­Beginn, als Parlamentspräsident Matthias Wiedmer (SVP) die Leute im Saal bat, für eine Schweigeminute für den verstorbenen «Mr. Mokka» Pädu Anliker aufzustehen.

Ungewöhnlich war auch das einstimmige Ja zum Reglement für die Städte-Initiative zur Förderung des öffentlichen sowie des Fuss- und Veloverkehrs. Denn in Konsultation und Vernehmlassung war vor allem von bürgerlicher Seite und von Wirtschaftsverbänden laute Kritik geäussert worden.

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