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Neuerungen für Schutz & Rettung

Es gibt Änderungen bei der Feuerwehr. 90'000 Franken mehr werden für den Lohn ausgegeben.

Per 1. Januar tritt die revidierte Feuerwehrordnung in Kraft.
Per 1. Januar tritt die revidierte Feuerwehrordnung in Kraft.
Samuel Günter

Bei der Feuerwehr soll sich einiges ändern. Das hat der Gemeinderat in der revidierten Feuerwehrverordnung festgelegt, die per 1. Januar 2019 in Kraft tritt, wie es in einer Mitteilung der Stadt heisst. Seit 2015 sind in der Organisation die Feuerwehr Thun und der Zivilschutz zusammengefasst. Sie wird weiter als Milizorganisation geführt.

Unter der Leitung von Roland Gfeller, Kommandant Schutz & Rettung, wurden diverse Organisationsanpassungen vorgenommen. Neun hauptamtliche Mitarbeitende von Schutz & Rettung teilen sich 840 Stellenprozente in den Bereichen Administration und Infrastruktur. Die Führungsstruktur der Feuerwehr ist neu in Kommando und Stab aufgeteilt. Auch bei der Entschädigung der Milizfeuerwehrleute gibt es Änderungen.

«Wir haben die Verordnung den heutigen Anforderungen angepasst», sagt Peter Siegenthaler, Vorsteher der Direktion Sicherheit und Soziales. Rund 90'000 Franken mehr werden künftig für die Besoldung ausgegeben, der Gesamtbetrag liegt damit bei 977'000 Franken jährlich. Er wird vollumfänglich aus der Spezialfinanzierung Feuerwehr beglichen. Damit wird den «hohen Anforderungen vor allem an die Kadermitglieder und deren grosser Verantwortung Rechnung getragen», heisst es weiter.

Vermehrte Zusammenarbeit

Um noch effizienter zu werden, wird die Feuerwehr Thun künftig vermehrt mit Nachbarfeuerwehren zusammenarbeiten. «Gemeint ist damit etwa die gemeinsame Nutzung von Geräten», sagt Siegenthaler. Weiter soll das Corps der Organisation von rund 120 auf 90 bis 110 Mitglieder reduziert werden, hauptsächlich durch natürliche Abgänge.

Ausscheidende Mitglieder würden nicht ersetzt. «Die heutigen Einsätze bestreiten wir häufig mit durchschnittlich sechs Personen. Unsere Bestände sind tendenziell zu hoch», sagt der Sicherheitsvorsteher weiter. Brandfälle seien eher zurückgegangen, es würde viele technische Einsätze geben.

pd/jzh

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