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Pelzmarkt bleibt auf dem Expo-Gelände

Am Samstag treffen sich die Jäger aus dem Kanton zum Pelz- und Fellmark. Mit dabei ist auch ein Schiesskino.

OK-Präsident Herbert Blum (l.) und Pressesprecher Ruedi Stoller erklären, weshalb der Pelz- und Fellmärit nicht in die Thuner Innenstadt zurückkehrt.
OK-Präsident Herbert Blum (l.) und Pressesprecher Ruedi Stoller erklären, weshalb der Pelz- und Fellmärit nicht in die Thuner Innenstadt zurückkehrt.
Stefan Kammermann

«Das neue Messegelände hat sich bei der Premiere im letzten Jahr als Austragungsort bewährt», sagte Herbert Blum vor den Medien. Der OK-Präsident des Pelz- und Fellmarkts in Thun erklärte damit, weshalb der grösste Fellmarkt im Kanton Bern und die Trophäenausstellung am kommenden Samstag für die 85. Auflage nicht in die Innenstadt zurückkehren wird.

Wegen des Umbaus des Hotels Freienhof wechselte der Markt vor einem Jahr auf das Thuner Expogelände. «Wir haben viele positive Reaktionen der Jäger erhalten», so der OK-Präsident weiter. Und fügte an: «Mit dem Thuner Messegelände eröffnen sich zudem Möglichkeiten für die Zukunft.»

Mit eigenem Kino

Wie Pressesprecher Ruedi Stoller ausführte, haben die Organisatoren ein Programm zusammengestellt, welches auch die nicht jagende Bevölkerung und Familien ansprechen will. So wird zum Beispiel in mehreren Vorführungen gezeigt, wie Jagdhunde, aber auch Familienhunde ausgebildet werden.

Zudem können sich Interessierte in einem Schiesskino, einem virtuellen Simulator, mit dem Jagdwesen auseinandersetzen und ihre Treffsicherheit testen.

Im Weiteren sind über 500 Jagdtrophäen aus dem ganzen Kanton Bern zu sehen. Abgerundet wird das Programm zudem mit einer Gemäldeausstellung, Tierpräparaten und musikalischer Unterhaltung.

Durchzogene Jagd

Herbert Blum sprach auch die heurige Jagdsaison an. Vorab die Fuchsjagd bezeichnete er als eher durchzogen. Während im Berner Oberland dank dem Schnee gute Bedingungen herrschten, sei die Jagd auf Meister Reineke im Flachland schwierig gewesen. «Weil dort zu wenig Schnee lag», erklärte der OK-Präsident.

Fuchsräude kam auf

Zudem stellten die Jäger an mehreren Orten in der Region Thun wie auch im Berner Oberland erneut ein Aufkommen der Fuchsräude, einer parasitären Hauterkrankung, fest. Es sei deshalb offen, wie viele Fuchspelze am kommenden Samstag in Thun aufgeführt würden. Im Vorjahr wurden in Thun etwas über 800 Fuchsbälge gehandelt. Weiter tief bleiben dürften auch die Preise, welche die Jäger am Samstag für einen Fuchsbalg lösen werden.

Zudem würden auch die zahlreichen Freizeitaktivitäten der Menschen sowie die Anwesenheit von Grossraubtieren die Jagd aufwendiger machen. «Die Tiere werden zunehmend scheu», so Herbert Blum abschliessend.

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