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Projekt Hoffmatte: Reaktion auf Kritik im Stadtrat

Die Firmen Hoffmann Neopac und Frutiger haben, nach Kritik im Thuner Stadtrat, die geplante Überbauung Hoffmatte bezüglich Nachhaltigkeit «optimiert».

gbs
So oder ähnlich soll die Überbauung Hoffmatte dereinst aussehen.
So oder ähnlich soll die Überbauung Hoffmatte dereinst aussehen.
PD

Am 9. Februar befinden die Thuner Stimmberechtigten an der Urne über die Änderung der baurechtlichen Grundordnung auf der Hoffmatte im Gwatt. Die Abstimmung ist nötig, weil Direktbetroffene aus dem Quartier gegen die Pläne für eine neue Wohnüberbauung inklusive Alters- und Pflegeheim auf der Landreserve der Firma Hoffmann Neopac erfolgreich das Referendum ergriffen haben.

Am Montag haben die Landeigentümerin, die Hoffmann Neopac AG, und die Frutiger AG in einer gemeinsamen Medienmitteilung informiert, dass sie das Projekt «überprüft und optimiert haben» – dies wegen kritischer Voten an der Stadtratssitzung vom 24. Oktober. Damals wurde etwa bemängelt, dass die Pläne «nicht wahnsinnig mutig» seien, in der Überbauung zu viele Parkplätze vorgesehen oder griffigere Energiestandards wünschenswert seien.

Weniger Parkplätze geplant

Seit dem Start der Arealentwicklung vor über fünf Jahren hätten sich die gesellschaftlichen Erwartungen und die technischen Möglichkeiten bezüglich Nachhaltigkeit, Ökologie und Verkehr verändert. Deshalb habe man, so heisst es in der Medienmitteilung, folgende ökologische Anpassungen vorgenommen: «Die Wärmeerzeugung für Heizung und Brauchwarmwasser erfolgt zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie.» Geplant sei die Nutzung des Grundwassers in Kombination mit Fotovoltaikanlagen.

Zudem werde die Anzahl der privaten Autoabstellplätze auf maximal 0,9 pro Wohnung reduziert. Gemäss der Überbauungsordnung, die zur Abstimmung kommt und letztlich rechtlich bindend ist, «dürfen maximal 1,2 Abstellplätze pro Wohnung erstellt werden».

Weiter schreiben Hoffmann Neopac und Frutiger: «Für die Hoffmatte wird eine siedlungseigene Carsharing-Flotte aufgebaut, welche vorwiegend aus Elektrofahrzeugen bestehen wird.» Abschliessend wird festgehalten, dass das überparteiliche Pro-Komitee «Ja zur Hoffmatte» die neuen Zugeständnisse der Projektträger begrüsse.

(pd)

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