Psychiatrie-Patient verletzt Polizist mit Glasflasche

Thun

Als die Polizei einen aus einer Psychiatrie entwichenen Mann zurückbringen wollte, wehrte sich dieser massiv. Eine Polizistin wurde ausserdem beim Einsatz in den Rücken getreten.

Der Psychiatrie-Patient setzte sich am Bahnhof Thun massiv zur Wehr. (Archivbild)

Der Psychiatrie-Patient setzte sich am Bahnhof Thun massiv zur Wehr. (Archivbild)

(Bild: Christoph Gerber)

Am Dienstagabend erhielt die Kantonspolizei Bern die Meldung, dass sich am Bahnhof Thun ein aus einer psychiatrischen Klinik entwichener Mann aufhalte. Kurz nach 17 Uhr rückte deshalb eine Patrouille aus.

Die Polizisten konnten den Mann ausfindig machen, sie sprachen ihn an und kontrollierten ihn. Die Abklärungen ergaben, dass der Mann tatsächlich entwichen war. Als er deshalb in die Klinik zurückgeführt werden sollte, wehrte er sich jedoch massiv.

Ein Polizist drückte ihn deshalb zu Boden und hielt ihn fest. Weil die Situation als brenzlig eingeschätzt wurde, forderten die Polizisten anschliessend Verstärkung an. So konnte der Mann schlussendlich in die Psychiatrie zurückgebracht werden.

Gewalt gegen die Polizei

Während der Anhaltung schlug der Mann mit der Glasflasche nach dem Polizisten. Dieser wurde dabei verletzt und musste sich nach dem Einsatz zur ärztlichen Versorgung ins Spital begeben. Während der Anhaltung wurde eine Polizistin zudem von einer der zahlreichen umstehenden Personen gegen den Rücken getreten. Es ist jedoch nicht klar, wer es war.

Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen. Insbesondere Personen, die fotografiert oder gefilmt haben, melden sich unter der Telefonnummer 033 227 61 11.

chh/pd

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