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Raiffeisenbank macht weniger Gewinn

Die Raiffeisenbank Thunersee blickt trotz Gewinnrückgangs auf ein gutes Geschäftsjahr zurück.

Im Geschäftsjahr 2019 erzielte die Raiffeisenbank Thunersee einen Jahresgewinn von 1,13 Millionen Franken, wie aus einem Communiqué des Unternehmens hervorgeht. Damit habe die Bank «ein erfreuliches Ergebnis» erzielt, obwohl der Gewinn 12,6 Prozent tiefer lag als im Vorjahr. Den Gewinnrückgang begründet die Bank mit höheren Abschreibungen und höheren Aufwänden, welche von der «stabilen Ertragslage» nicht ganz kompensiert werden konnten.

1,18 Milliarden ausgeliehen

Die Kundenausleihungen stiegen im vergangenen Jahr um 4,4 Prozent auf 1,18 Milliarden Franken. Überdurchschnittlich gewachsen ist nach Angaben der Bank das Hypothekargeschäft: Das Hypothekarvolumen erhöhte sich um 4 Prozent auf 1,17 Milliarden Franken.

Das Zinsengeschäft sei indes nach wie vor der wichtigste Ertragspfeiler des Unternehmens, steht im Communiqué weiter. «Trotz des herausfordernden Tiefzinsumfelds konnte der Bruttoerfolg aus dem Zinsengeschäft mit 13 Millionen Franken knapp gehalten werden (Vorjahr 13,1 Millionen Franken).»

Der Erfolg aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft (1,35 Millionen Franken) und auch der Handelserfolg (knapp 500'000 Franken) haben im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Der Geschäftsertrag erreichte analog dem Vorjahr 15,9 Millionen Franken. Zugleich stieg aber der Geschäftsaufwand 2019 um 2,2 Prozent auf 9,5 Millionen Franken, was vor allem auf einen höheren Personalaufwand zurückzuführen sei.

Höhere Abschreibungen

Auch die Abschreibungen stiegen 2019 an, bei den Sachanlagen sogar um ganze 75,5 Prozent. Dies vor allem, weil im Geschäftsjahr 2019 erstmals eine ordentliche Abschreibung auf dem neuen Kernbankensystem erfolgte. Der Geschäftserfolg erfuhr einen Rückgang auf 4,8 Millionen Franken (–15,0 Prozent).

Der Verwaltungsrat beantragt eine Verzinsung der Anteilscheine von 1,75 Prozent.

pd/nik

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