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Reitverbot nach Unfall

Nachdem eine Reiterin die Gemeinde auf Schadenersatz verklagt hat, weil sich ihr Pferd in einer Strassenentwässerungsrinne verletzt hatte, erlässt Linden jetzt ein teilweises Reitverbot.

Der Gemeinderat hat nach dem Unfall beschlossen, bei den Strassenabschnitten, an welchen Abwasserrinnen eingebaut sind, ein Reitverbot zu erlassen.
Der Gemeinderat hat nach dem Unfall beschlossen, bei den Strassenabschnitten, an welchen Abwasserrinnen eingebaut sind, ein Reitverbot zu erlassen.
Keystone

«Ein Pferd ist auf dem Waldweg von Konolfingen via Güggel in die Strassenentwässerungsrinne getreten und hat sich verletzt. Die Pferdebesitzerin hat daraufhin auf Schadenersatz geklagt», schreibt die Gemeindeverwaltung Linden in einer Mitteilung.

Gestützt auf die Überprüfung und den Entscheid der Haftpflichtversicherung, wurde die Gemeinde Linden verpflichtet, den Schaden, sprich die Heilungskosten des Pferdes, zu bezahlen.«Solche Schadenersatzforderungen im Gemeindegebiet Linden sollen in Zukunft nicht mehr durchsetzbar sein», heisst es in der Mitteilung weiter.

Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, bei den Strassenabschnitten, an welchen Abwasserrinnen eingebaut sind, ein Reitverbot zu erlassen. Dies betreffe «die sehr steilen» Strassenabschnitte Erizstutz, Glasholzweg, Schöntalhole, obere Sonnseitenstrasse und Zälgliweg.

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