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Rocket Air: Kunst schlägt Klamauk

Unter dem Motto «Back to the 80ies» lieferten sich die Fahrer des Swatch Rocket Air am Freitag in Thun einen spektakulär-schrillen Teamwettkampf. Team North America begeisterte das Publikum am meisten und sicherte sich den Siegercheck.

Das Podest: Der Sieger Nicholi Rogatkin (Mitte) posiert mit dem Zweitplatzierten Torquato Testa und dem Drittplatzierten Diego Caverzasi.
Das Podest: Der Sieger Nicholi Rogatkin (Mitte) posiert mit dem Zweitplatzierten Torquato Testa und dem Drittplatzierten Diego Caverzasi.
André Maurer
Spektakulär gings am Wochenende in der Thuner Eishalle zu und her.
Spektakulär gings am Wochenende in der Thuner Eishalle zu und her.
André Maurer
Das Motto am diesjährigen Swatch Rocket Air ist «Back to the 80ies».
Das Motto am diesjährigen Swatch Rocket Air ist «Back to the 80ies».
André Maurer
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Am Ende zog es Stadtpräsident Raphael Lanz bei der Eröffnung des Swatch Rocket Air gestern Abend doch vor, Ramon Hunziker als Double auf den Kurs in der Thuner Eishalle zu schicken. «Ich würde mich nie trauen, mit dem Velo hier runterzufahren», sagte er und zollte Fahrern ebenso wie den Organisatoren Respekt für ihr Engagement am Grossanlass.

Sieger aus Übersee

Dann hiess es «Ring frei!» für die Besten der Besten auf zwei Freeride-Rädern: Aufgeteilt in sechs Teams, traten sie zur Teambattle of the Nations an – und dem Publikum oblag es, mit seinen Begeisterungsbezeugungen die Finalisten zu bestimmen. Wohl ernteten die heimischen Fahrer den lautesten Applaus – doch waren es die Teams Southwest mit Fahrern aus Italien, Spanien und Portugal und North America, die am Ende den Sieg unter sich ausmachten.

Das Publikum schrie schliesslich die Nordamerikaner aus den USA und Kanada zum Sieg – und honorierte somit höchste Fahrkunst über Klamauk, auf den sich die Europäer spezialisiert hatten. Allerdings traten die Südeuropäer auch leicht dezimiert an, weil zwei ihrer Fahrer verletzt ausscheiden mussten. Sie waren indes nicht die einzigen, die dem hohen sportlichen Niveau in der Vorqualifikation vom Nachmittag Tribut zollen mussten.

Im Video kann man als Zuschauer den Parcours per Helmkamera mitverfolgen. Quelle: Youtube

Topsport schon früh

Höhepunkt des heutigen Tages ist zweifellos der Final der besten 15 Fahrer, der um 19.45 Uhr gestartet wird. So rasant, wie sich die Freeride-Szene in den letzten Jahren entwickelt hat, und bei der hohen Leistungsdichte an der Weltspitze ist davon auszugehen, dass schon bei den Qualifikationsläufen ab 15.30 Uhr Mountainbikesport auf allerhöchstem Niveau geboten wird.

Das Eventgelände rund um die Eishalle Grabengut wird bereits um 11 Uhr geöffnet – und damit der Zugang zu Messe- und Gastroangebot sowie zahlreichen Attraktionen, bei denen Gross und Klein sich selber aktiv betätigen können. Wer kein Ticket für die Finalläufe vom Abend ergattern kann, der hat heuer erstmals die Gelegenheit, die Liveübertragung nicht nur auf Facebook oder Youtube zu verfolgen, sondern auch auf Teleclub Sport 2.

Ab Samstagabend ab 20 Uhr kann man hier den Livestream zur Swatch Rocket Air verfolgen:

Quelle: Youtube

Programm Samstag: 11 Uhr Türöffnung, Familienzone mit Laufrad, Tramp-Bike, Pumptrack, Workshops. 11.30, 15, 17.45 Uhr Flatladshow. 12 Uhr Qualifikation Bergamont Pumptrack Race. 13, 14.30 Uhr Wallscrapers Trampoline Show. 14 Uhr Like a Bike Race (Kids 2–5 jährig, Anmeldeschluss 13.30 Uhr). 15.30 Uhr Qualifikation Slopestyle. 19 Uhr Final Bergamont Pumptrack Race. 19.45 Uhr Final Slopestyle. Ab 22 Uhr Big Baang Afterparty im The Legacy. Infos, Tickets: www.rocketair.ch.

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