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Scheidegger still zum Chef gewählt

Herbligen Rudolf Scheidegger heisst der neue Gemeindepräsident. Er tritt die Nachfolge von Samuel Zwahlen an.

Rudolf Scheidegger (Mitte) ist neuer Gemeindepräsident von Herbligen. In den Gemeinderat gewählt wurden Cedrik Baumann (l.) und Hans Rudolf Zaugg.
Rudolf Scheidegger (Mitte) ist neuer Gemeindepräsident von Herbligen. In den Gemeinderat gewählt wurden Cedrik Baumann (l.) und Hans Rudolf Zaugg.
Stefan Kammermann

Die Wahl um das Gemeindepräsidium schlug an der Gemeindeversammlung in Herbligen keine hohen Wellen. Weil sich der bisherige Gemeinderat Rudolf Scheidegger als Einziger zur Verfügung stellte, wurde der Landwirt am Donnerstagabend in stiller Wahl ins Amt gehievt. «Ich möchte für alle da sein und mich dafür einsetzen, dass wir in unserem Dorf angenehm leben können», sagte er. Damit tritt Rudolf Scheidegger mit dem Jahreswechsel die Nachfolge von Samuel Zwahlen an, der der Gemeinde seit 2009 als Präsident vorgestanden ist. Neu im Gemeinderat Einsitz nehmen zudem Cedrik Baumann und Hans Rudolf Zaugg. Nebst Samuel Zwahlen ist Gemeinderat Stefan Gassmann zurückgetreten.

Mit einem Fehlbetrag von 157700 Franken rechnet das Budget für das kommende Jahr im Gesamthaushalt. Dies bei einem Gesamtaufwand von 2,010 Millionen Franken und unveränderter Steueranlage von 1,70 Einheiten.

«Die Zahlen sind nicht wirklich rosig», meinte Gemeindeverwalterin Ladina Gerber, als sie den Voranschlag vorstellte.

Polster schmilzt weg

Zwar sei im Jahr 2019 mit rund 1,6 Millionen Franken ein leicht höherer Steuerertrag vorgesehen. Zu Buche schlagen würden aber vorab Mehrausgaben in der Bildung von rund 45000 Franken gegenüber dem Vorjahr sowie steigende Ausgaben in der Verwaltung. Mit dem Budgetfehlbetrag werde auch das Eigenkapital von aktuell rund 930'000 Franken abnehmen. Weil die Gemeinde im Finanzplan weiter mit defizitären Budgets rechnet, dürfte dieses Polster bis ins Jahr 2023 weiter schmelzen. Insgesamt 111'000 Franken sind im Voranschlag für Investitionen eingestellt. Das Budget wurde schliesslich einstimmig gutgeheissen.

Ebenfalls ohne Gegenstimme bewilligte die Versammlung zudem einen Kredit von 40'000 Franken als Anteil der Gemeinde an die Erneuerung des Bahnüberganges Helisbühl. Zustimmung fand ebenso die Totalrevision des Abwasserentsorgungsreglements sowie die Teilrevision des Personalreglements.

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