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Das Duo Schön & Gut erhält den Schweizer Kleinkunstpreis

Das Duo Schön & Gut erhielt in Thun den Schweizer Kleinkunstpreis 2017 überreicht. Laudatorin Gardi Hutter lobte dessen Sprachvirtuosität. Mit der Verleihung ist die Künstlerbörse eröffnet.

Franziska Streun
Anna-Katherina Rickert und Ralf Schlatter alias Schön & Gut erhalten von Gardi Hutter (rechts) den Schweizer Kleinkunstpreis 2017 überreicht.
Anna-Katherina Rickert und Ralf Schlatter alias Schön & Gut erhalten von Gardi Hutter (rechts) den Schweizer Kleinkunstpreis 2017 überreicht.
zvg
Das Duo Schön & Gut (Mitte), flankiert von den beiden anderen Nominierten Les Batteurs de Pavés (links) und Karim Slama.
Das Duo Schön & Gut (Mitte), flankiert von den beiden anderen Nominierten Les Batteurs de Pavés (links) und Karim Slama.
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Künstlerbörse ist, wenn sich Französisch, Deutsch und Italienisch, Englisch, Rätoromanisch und Schweizerdeutsch die Hand reichen – und Galaabend ist, wenn die Kleinkunstszene ihre Besten kürt.

Am Eröffnungsabend stand das Kabarettduo Schön & Gut auf dem Podest: Das Bundesamt für Kultur (BAK) ehrte die 44-jährige Anna-Katharina Rickert und den 46-jährigen Ralf Schlatter mit dem Schweizer Kleinkunstpreis 2017. Als Matrosentochter Gut und Metzgersohn Schön stehen die beiden seit 2003 gemeinsam auf der Bühne.

«Sie machen ihr Ding»

«Die Texte von Schön & Gut sind literarisch verschlüsselt, die beiden sind Sprachvirtuosen und machen seit Jahren ihr eigenes Ding», lobte Laudatorin Gardi Hutter, einerseits ausgezeichnete Clownin und andererseits Vertreterin der Eidgenössischen Jury für Theater, die beiden.

Mit dem Schweizer Kleinkunstpreis wird eine Person oder eine Gruppe für ihr Gesamtwerk gewürdigt. Der Preis besteht seit 1993 und wurde von der KTV ATP, der Dachorganisation der Schweizer Kleinkunstszene, ins Leben gerufen. Seit 2015 ist er Teil der Schweizer Theaterpreise, die das BAK finanziert und verleiht.

Der Kleinkunstpreis ist mit 30'000 Franken für eine Einzelperson oder 50'000 Franken für eine Gruppe dotiert. Nominiert waren auch Les Batteurs de Pavés und Karim Slama. Sie erhalten je 5000 Franken.

«Die Pointen spriessen»

Kleinkunstbörse ist auch, wenn in Thun der Frühling beginnt: «Die Pointen spriessen üppig, und die Kleinkunstblüten gedeihen in allen Formen und Farben – heute in Thun und morgen in der Welt», sagte etwa Stadtpräsident Raphael Lanz in seiner Begrüssung.

Und BAK-Direktorin Isabelle Chassot beruhigte diejenigen, welche sich um die künf­tige Finanzierung der Kleinkunst sorgen: «Wir sind auf guten Wegen, eine gemeinsame Lösung zeichnet sich ab.»

Die Künstlerbörse kann im Livestream mitverfolgt werden.

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