Seefeld-Schulhaus: Probleme mit dem Platz gelöst

Thun

Seit Montag werden die Seefeldschüler nicht mehr in ihrem Schulhaus unterrichtet. Um ihnen genug Platz zu bieten, mussten Anpassungen gemacht werden.

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Nach monatelangen Diskussionen und Streitigkeiten bezüglich des baulichen Zustandes der Schule Seefeld, beziehen die Schüler seit Montag vorübergehend neue Räume. Die Primarschüler werden aus diesem Grund für die nächsten 12 bis 16 Monate entweder ins Pestalozzischulhaus oder an der Schubertstrasse 10 zur Schule beziehungsweise in den Kindergarten gehen.

Obwohl laut einem Schadstoffgutachten keine gesundheitliche Gefährdung bestehe, soll der Rückbau der Baracke der Seefeldschule gemäss einer Mitteilung der Stadt Thun so bald wie möglich beginnen.

«Alles hat super geklappt»

Für die erste bis dritte Klasse konnte im zweiten Stock des Pestalozzischulhauses ein Reserveklassenzimmer, frei geräumt werden. «Die Unterstufenklasse bekommt ein perfektes Schulzimmer mit Smartboard und Tafel.

In dem Raum befanden sich bisher alte Computer und Laptops, die lediglich für Fremdsprachenprogramme genutzt wurden», sagt Regine Gfeller von der Schulleitung. Auch die vierte bis sechste Klasse bekommt ein eigenes Klassenzimmer. Diese Schüler werden einen der beiden Bibliotheksräume benutzen können.

«In diesem Raum befanden sich die Ausleihe und einige Bücher, die nun im anderen Raum sind. Ausserdem wurden noch ein Beamer und eine Wandtafel angeschafft», sagt Regine Gfeller.

Die neue Aufteilung sei zwar nicht ganz praktisch, insgesamt seien aber die Einschränkungen, die der Umzug der Seefeldschule ins Schulhaus Pestalozzi mit sich brächten, für die nächsten 12 bis 16 Monaten zumutbar.

Neue Räume für Kindergarten

Auch der Kindergarten kann am Montag neue Räume beziehen. Der Container an der Schubertstrasse 10 wurde über die Sommerferien baulich so angepasst, dass eine zweite Kindergartenklasse aufgenommen werden kann.

«Es hat alles super geklappt. Alle Massnahmen wurden getätigt und der Kindergarten hat sogar komplett neues Mobiliar bekommen», sagt Gfeller.

Thuner Tagblatt

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