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SP sammelt Unterschriften für Ferienbetreuung

Die SP Heimberg fordert mit einer Gemeindeinitiative für Tagesbetreuun schulpflichtiger Kinder während mindestens fünf Schulferienwochen.

«Viele arbeitstätige Eltern haben nicht genügend Ferien zur Verfügung, um die ganze Betreuung ihrer Kinder zu gewährleisten», argumentiert die SP.
«Viele arbeitstätige Eltern haben nicht genügend Ferien zur Verfügung, um die ganze Betreuung ihrer Kinder zu gewährleisten», argumentiert die SP.
Keystone

Im Herbst 2018 lehnte der Gemeinderat Heimberg die Prüfung der Einführung eines familienergänzenden Betreuungsangebots während der Schulferien ab. Er war nicht bereit, öffentliche Gelder für ein solches Angebot zur Verfügung zu stellen. Ab 1. September 2020 leistet der Kanton nun Beiträge für die Betreuung von volksschulpflichtigen Kindern während der Ferienzeit.

SP für Pilotprojekt

Die SP Heimberg hat nun eine Gemeindeinitiative lanciert. Mit dieser will sie bewirken, dass den Familien in einer dreijährigen Pilotphase während mindestens fünf Schulferienwochen eine Tagesbetreuungsmöglichkeit für ihre schulpflichtigen Kinder zur Verfügung gestellt wird. «Das Angebot soll weitergeführt werden, wenn es Anklang findet», schreibt die SP in einer Mitteilung vom Dienstag. «Ansonsten bleibt es beim Pilotversuch.»

Tagesferien seien ein wichtiges Angebot für eine familienfreundliche, fortschrittliche Gemeinde, schreibt die SP weiter. «Viele arbeitstätige Eltern haben nicht genügend Ferien zur Verfügung, um die ganze Betreuung ihrer Kinder zu gewährleisten», so die SP. Das Ferienbetreuungsangebot unterstütze berufstätige Eltern in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

400 Unterschriften gesucht

Die SP rechnet vor, dass bei einer Auslastung des geplanten Betreuungsangebots mit 20 Kindern während fünf Ferienwochen pro Schuljahr und einer Beteiligung von 30 Franken pro Kind und Tag der Gemeinde Kosten von maximal 15000 pro Jahr erwachsen würden. «Dieser Betrag ist im Vergleich mit anderen kommunalen Infrastrukturinvestitionen verschwindend klein», so die SP. Auch die Eltern müssten einen Beitrag in ungefähr gleicher Höhe leisten.

Damit die Gemeindeinitiative zustande kommt, müssen bis zum 30. Juni mindestens 400 Unterschriften gesammelt werden. Die SP Heimberg zeigt sich zuversichtlich, dass dies gelingen wird.

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