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SP schaltet sich in Psychiatrie-Diskussion ein

Das Psychiatriezentrum Münsingen soll sämtliche psychiatrischen Angebote der Spital STS AG übernehmen. Dagegen regt sich immer mehr Widerstand.

Die geplante Übernahme der Psychiatrischen Dienste Thun durch das Psychiatriezentrum Münsingen ruft die Politik auf den Plan.
Die geplante Übernahme der Psychiatrischen Dienste Thun durch das Psychiatriezentrum Münsingen ruft die Politik auf den Plan.
Urs Baumann

Region Die PZM Psychiatriezentrum Münsingen AG soll die Psychiatrischen Dienste der Spital STS AG in Thun und Zweisimmen übernehmen – und das löst nun immer mehr politischen Widerstand aus.

Nachdem die Grünen das Thema mit einer Interpellation in den Thuner Stadtrat gebracht hatten, doppeln jetzt sechs SP-Politikerinnen und Politiker aus Spiez, Münsingen, Hünibach, Burgistein, Steffisburg und Thun nach: In einem offenen Brief fordern sie, «die ambulante psychiatrische Versorgung in Thun auch künftig unter der Leitung der Spital STS AG zu belassen und das Projekt psychiatrische Versorgung unter Führung der PZM Psychiatriezentrum Münsingen AG mit überregionalem Charakter im Kanton Bern abzubrechen».

Sie argumentieren insbesondere mit dem funktionierenden Betreuungsmodell im Raum Thun / Berner Oberland. Es sei mit drei niederschwelligen Angeboten für das Einzugsgebiet «massgeschneidert». Ferner kritisieren die Genossinnen und Genossen das geplante neue Organisationsmodell, das ihrer Ansicht nach «als gescheitert gilt». Sie befürchten, dass der Schwerpunkt auf der stationären Versorgung bleibt.

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