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Spielfelder als Nächstes im Stadtrat

Am 5. Juli entscheidet der Thuner Stadtrat über den 3,7-Millionen-Kredit für zwei zusätzliche Rasenspielfelder bei der Stockhorn-Arena. Am Dienstag gab der Gemeinderat Details bekannt.

Hinter der Stockhorn Arena sollen neue Fussballplätze entstehen.
Hinter der Stockhorn Arena sollen neue Fussballplätze entstehen.
Patric Spahni

Der Gemeinderat will neben der Stockhorn-Arena in Thun-Süd zwei zusätzliche Kunstrasenfelder realisieren. Indem die Burger­gemeinde Thun vor neun Tagen einer Landabgabe an die Stadt im Baurecht zustimmte, sei «eine wichtige Voraussetzung erfüllt, um ein sinnvolles Projekt zur Förderung des Breitensports zum Abschluss zu bringen», teilte die Stadt am Dienstag mit.

Die zusätzlichen Felder sind denn auch für den Breitensport reserviert: Neben Fussball sollen auf ihnen weitere Ballsportarten ausgeübt werden. Die künftigen Nutzer ­haben sich in der Interessengemeinschaft IG Rasenspielfelder Thun-Süd organisiert. Die Vereinsverantwortlichen leisten gemäss der Mitteilung «ehrenamtlich Jugend-, Sozial- und Integrationsarbeit und sorgen für ein vielseitiges Freizeitangebot».

«Die Kosten sind tragbar»

Am 5. Juli legt der Gemeinderat dem Stadtrat nun das Ausführungsprojekt mit einem Kredit in Höhe von 3,7 Millionen Franken vor. «Auf den Ausbau der Garderoben in der Stockhorn-Arena oder einen Neubau weiterer Garderobengebäude wird aus Kostengründen und im Einvernehmen mit der IG Rasenspielfelder verzichtet», schreibt die Stadt.

Die Infrastrukturanlagen sollen aber optimiert werden. Regierungsstatthalter Marc Fritschi stimmte dieser Projektänderung vor einer Woche zu. Betrieb, Belegung und Unterhalt sollen, analog zu den Sportplätzen Lachen, durch die Stadt Thun sichergestellt werden.

Nebst den erwähnten 3,7 Millionen kommen der jährliche Baurechtszins von 114'780 Franken sowie jährliche Folgekosten von 358'800 Franken hinzu. «Der Gemeinderat erachtet diese Kosten als tragbar», so die Stadt.

Aufgrund der Gesamtkosten liegt das Projekt im Zuständigkeitsbereich der Thuner Stimmberechtigten. Sie entscheiden, vorbehältlich der Zustimmung des Stadtrats, am 23. September über die Realisierung der Sportplätze.

pd/gbs

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