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Stadt Thun kann desolate Schulbaracke abreissen

Die Schule im Thuner Seefeldquartier ist seit über zwanzig Jahren in einer mittlerweile desolaten Baracke untergebracht. Der Zustand des Gebäudes wurde zum Politikum. Nun ist der Abbruch der Schulbaracke bewilligt.

Die Baracke, in welcher die Primarschule und der Kindergarten Seefeld bis im Juli 2017 einquartiert waren, wird nun definitiv abgerissen.
Die Baracke, in welcher die Primarschule und der Kindergarten Seefeld bis im Juli 2017 einquartiert waren, wird nun definitiv abgerissen.
Barbara Schluchter-Donski

Der Abbruch der Schule im Seefeldquartier in Thun ist bewilligt. Am 6. November beginnen die Rückbauarbeiten, wie die Stadt Thun am Freitag mitteilte. Der Abbruch dauert voraussichtlich bis Ende Monat. In einem weiteren Schritt läuft die Planung für den Bau eines neuen Doppelkindergartens am selben Standort.

Eltern und Lehrkräfte hatten vor einigen Monaten öffentlich Alarm geschlagen, weil sie befürchteten, dass Schimmel und Asbestfasern in der alten Baracke die Gesundheit von Schülern und Lehrern schädigen könnten. Auch rein äusserlich war der Verfall der Baracke sichtbar: abblätternde Aussenverkleidung, undichte Fenster, abgewitterte Sperrholztüren.

Bezüglich der Schadstoffe gab ein Gutachten immerhin Entwarnung. In den Räumen wurden keine lungengängigen Asbestfasern festgestellt. Auch oberflächlichen Schimmelbefall fanden die Experten nicht. Der muffige Geruch lasse aber darauf schliessen, dass in der Substanz des Gebäudes seit Jahren ein Abbauprozess im Gang sei.

Die Stadt Thun hatte eigentlich ein Auge auf ein benachbartes Schulhaus geworfen, das dem Kanton Bern gehört. Das darin untergebrachte Gymnasium sollte ausziehen, doch die Verhandlungen zogen sich in die Länge.

Im vergangenen Sommer rückte die Stadt schliesslich von ihren Plänen ab und suchte nach einer anderen Lösung, die einen rascheren Abriss der Baracke ermöglichte.

SDA/jaw

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