STI-Busse sollen öfter fahren

Buchholterberg

Die Gemein­de will ein ganzjähriges ­Angebot der STI-Linie Wangelen–Heimenschwand.

Die STI-Linie Wangelen–Heimenschwand wird momentan nur während der Schulwochen bedient.

Die STI-Linie Wangelen–Heimenschwand wird momentan nur während der Schulwochen bedient.

(Bild: Georg Stalder)

Momentan wird die STI-Linie Wangelen–Heimenschwand nur während der Schulwochen bedient. Die Gemeinde Buchholterberg will beim Kanton beantragen, dass die Linienerweiterung in das reguläre Verkehrsangebot aufgenommen wird. Wie Gemeinderätin Monika Beutler die 39 an der Gemeindeversammlung anwesenden Stimmberechtigten informierte, sind die Fahrgastzahlen auf der Linie Heimenschwand–Wangelen sehr erfreulich.

«Aus den Auswertungen des Zählsystems der STI ist ersichtlich, dass der Bus auch nebst den Schulkindern von der Bevölkerung rege genutzt wird», äusserte sie sich. Ein ganzjähriges ÖV-Angebot wäre für Wangelen eine Bereicherung, war aus dem Plenum zu vernehmen.

Tieferer Aufwandüberschuss

Gemeindeverwalterin Patricia Christen präsentierte die Rechnung. Diese schliesst zwar mit einem Aufwandüberschuss ab, der aber geringer ausfällt als budgetiert. Der Gesamthaushalt schliesst, bei einem Aufwandüberschuss von 279829 Franken, um 142460 Franken besser ab als budgetiert. Hauptverantwortlich dafür sind Minderaufwände bei der allgemeinen Verwaltung, der Bildung, der sozialen Arbeit sowie der Verkehrs- und Nachrichtenübermittlung. Der allgemeine Haushalt verbucht einen Aufwandüberschuss von 169698 Franken. Budgetiert waren 295450 Franken Aufwandüberschuss.

Dank tieferen Lohnkosten und tieferen Beiträgen an Sozialversicherungen sowie Aus- und Weiterbildung fiel der Personalaufwand günstiger aus. Auch der Sachaufwand liegt 118120 Franken unter dem Budget. Die drei spezialfinanzierten Konten verbuchten ebenfalls einen Aufwandüberschuss. Das Eigen­kapital betrug Ende 2018 noch 10,35 Millionen Franken – der Bilanzüberschuss reduziert sich aufgrund des negativen Jahresergebnisses auf 4,09 Millionen Franken. Die Rechnung wurde einstimmig angenommen.

Oeschger statt Schweizer

Mit Applaus wählte der Souverän Christoph Oeschger aus Heimen­egg zum Nachfolger von Anita Schweizer in die Bildungskommission. Schweizer ist neu Mitglied des Gemeinderates.

Als unerfreulichen Zustand erklärte Gemeindepräsidentin Sandra Nussbaum die unordentliche Kehrichtablage. Sie bedankte sich bei Gemeinderat Niklaus Saurer, der sich immer wieder darum kümmere. Kümmern will er sich auch um die invasiven Neophyten. Gerade das Drüsige Springkraut sei sehr schwer zu bekämpfen. An Bachläufen sei die Vermehrung kaum zu stoppen, sagte er und bat, unliebsame Pflanzen bei der Gemeinde zu melden.

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