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Support für Gartenbauschule

Grossräte ­bekämpfen mit einer Motion die geplanten Sparmassnahmen des Kantons bei der ­Gartenbauschule Hünibach.

Weniger sparen: Die Gartenbauschule Hünibach erhält Unterstützung aus dem Grossen Rat.
Weniger sparen: Die Gartenbauschule Hünibach erhält Unterstützung aus dem Grossen Rat.
Patric Spahni

Die Kantonsregierung will sparen. Dies kommt bei den Betroffenen nicht gut an (vgl. unter anderem Text «Widerstand gegen die Sparpläne für die Hotelfachschule Thun»). Im Visier ist auch die Gartenbauschule Hünibach. Dort geht es um zwei Millionen Franken jährlich, die eingespart werden sollen.

Der Betrag entspricht rund der Hälfte des Aufwands. Fliesst vom Kanton kein Geld mehr, droht der Schule die Schliessung. Damit verschwinden rund fünfzig Ausbildungsplätze. Bereits nach Bekanntwerden des Sparplans haben sich Exponenten aus der Region für die gut verankerte Gartenbauschule Hünibach starkgemacht.

Jetzt legen sich – wenig überraschend – auch Grossräte ins Zeug. Sieben Vertreter haben unter der Ägide von Andrea de Meuron (Grüne, Thun) eine Motion eingereicht. Darin fordern sie vom Regierungsrat, auf die Streichung der Beiträge für die Gartenbauschule zu verzichten. Der Betrag von zwei Millionen Franken sei sowohl im Budget für das Jahr 2019 als auch im nächsten Aufgaben- und Finanzplan vorzusehen.

Mit der Gartenbauschule Hünibach sei zudem eine neue Leistungsvereinbarung auszuhandeln, welche den Fortbestand der Schule sichere sowie als Basis diene, damit sie mehr Einnahmen generieren könne. Weiter sei eine vertiefte Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungszentrum IDM Thun zu prüfen.

(rop)

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