Thun

Thun ehrt Sportlerinnen und Sportler

ThunAn der 40. Sportlerinnen- und Sportlerehrung wurden am Freitag 61 Einzel­athletinnen und -athleten und sechs Mannschaften geehrt. Guten Rat gab es gleich von zwei Sportlegenden.

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«Allein in den Schweizer Meisterschaften haben wir hier heute 70 Goldmedaillen vertreten, und das ist der endgültige Beweis, dass der Sport in dieser Stadt und der Umgebung lebt!», sagt SRF-Sportmoderator Bernhard Schär, der am Freitagabend durch das Programm der 40. Thuner Sportlerinnen- und Sportlerehrung führte.

Insgesamt 61 Einzelsportlerinnen und -sportler sowie sechs Mannschaften wurden während des Anlasses für ihre Leistungen geehrt. Ein besonderes Highlight war der Ehrengast des Abends: Hanspeter Latour erzählte von seinen wilden Methoden und erklärte den Sporttalenten den Weg zum Erfolg.

Latour, die Tanne

Einen wichtigen Ratschlag für eine Zukunft im Sport gab Hans­peter Latour anhand einer Anekdote aus seiner Schulzeit: «Ich hatte eine Lehrerin, die sehr musikalisch war und die vor allem Kinder mochte, die Blockflöte oder so was spielten.» Sogar im Sportunterricht habe sie das Tambourin gebraucht.

«Bei einer Aufführung erhielten dann alle ihre Rollen, und am Schluss stand ich noch da und musste einfach ein grünes Krepppapier überziehen und war dann die einzige Tanne am Waldrand. Warum sage ich das? Weil ich später vor Tausenden von Leuten sprach, referiert habe und Erfolge feiern konnte. Macht also nicht andere für eure Karriere verantwortlich!» Zudem brauche es viel Fleiss und den ständige Glauben an die Möglichkeiten, die das Leben biete.

Tanja Frieden, welche ebenfalls geehrt wurde, stimmte dem zu. «Die Goldmedaille war wie ein Sprungbrett für mich», sagt sie. «Man muss sich aber auch bewusst werden, dass man im Sport immer öfter verliert als gewinnt. Das sage ich aber oft den Jungen: Gebt einfach nicht auf!»

Mehr Jugendförderung

Neben den zahlreichen erwachsenen Sportlerinnen und Sportlern konnten auch neun Nachwuchstalente geehrt werden. «Damit das überhaupt möglich ist, hat die Stadt Thun ein Jugendförderungskonzept ausgearbeitet, das schweizweit beispielhaft ist», sagt Bernhard Schär. Einzigartig sei vor allem das Ausmass der Förderung erklärt Frank Heinzmann, Chef des Amts für Bildung und Sport: «Wir als Stadt Thun haben gesagt, dass wir nicht nur Mannschaften unterstützen wollen, sondern vermehrt auch Einzelsportler.»

Diese Sportlerinnen und Sportler hat die Stadt Thun geehrt:
Badminton: Stephanie Suhr, Peter Fuchser, Bettina Villars.
Laufsport: Robin Oester.
Leichtathletik: Lukas Beer, Stefania Minder, Giulio Magnani, Célina Hänni, Annik Ris, Samira Musleh, Aline Schnyder, Linda Bichsel, Robin Oester, Damian Salzmann, José Barbosa, Cyrill Tanner, Lars Hasler, Fabio Luginbühl.
Rhythmische Gymnastik: Analena Hofer, Seraina Lauper.
Sportklettern: Zoé Egli.
Geräteturnen: Patrick Mumenthaler.
Rhönrad: Anouk Zaugg, Laurin Gerber.
Kunstturnen: Fabienne Studer.
Rudern: Debora Hofer
Segeln: Christof Wilke, Jürg Menzi, Christoph Burger, Cornelia Christen, Ruedi Christen, Linda Fahrni, Maja Siegenthaler, Thomas Beck, Stephan Speiser.
Orientierungslauf: Sarina Züllig, Ursula Häusermann, Beatrice Röthlisberger, Annina Müller, Thalia Bertschinger, Judith Wyder, Rita Wyder, Sophie Nyfeler, Elin Neuenschwander, Brigitte Haefeli, Judith Hofer.
Boxen: Andri Beiner, Jan Dietrich, Philip Schnyder, Matthias Brunner.
Inline: Paul Graber.
Curling: Sandra Stauffer, Peter Spielmann, Monika Gafner, Irene Beck, Daniela Gygax, Anna Müller, Cristina Lestander.
Bogenschiessen: Mika Gafner, Sylvi Clauss, Werner Gasser.
American Football: AFC Thun Tigers.
Fussball: FC Thun, FC Dürrenast.
Handball: Wacker Thun.
Rollhockey: SC Thunerstern.
(Thuner Tagblatt)

Erstellt: 03.02.2018, 09:16 Uhr

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