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Thun will weiter gegen Raser vorgehen

Die Stadt Thun will weiterhin mit verschiedenen Mass­nahmen gegen Raser auf dem Stadtgebiet vorgehen. Auch, indem sie diese aus ihrer Anonymität herausholt.

Zusätzlich zu stationären Blitzkästen soll die Polizei vermehrt mit Laserpistolen Geschwindigkeitskontrollen durchführen.
Zusätzlich zu stationären Blitzkästen soll die Polizei vermehrt mit Laserpistolen Geschwindigkeitskontrollen durchführen.
Patric Spahni

«Es ist ein zunehmendes Ärgernis. Nicht nur bei uns, sondern auch in anderen Städten», sagt der Thuner Gemeinderat und Sicherheitsdirektor Peter Siegenthaler (SP) zu den Rasern, welche jeweils zu später Stunde die Strassen ­unsicher machen. Regelmässig gingen in diesem Zusammenhang auch Klagen aus der Bevölkerung ein. Zusammen mit der Kantonspolizei will Siegenthaler deshalb diese Auswüchse unter dem Stichwort «Vitesse» mit verschiedenen Massnahmen weiter bekämpfen.

Dazu gehörten vermehrte überraschende und punktuelle Geschwindigkeitskontrollen mit Laserpistolen statt -kästen, das regelmässige Aufsuchen der Hotspots durch die Polizei, aber auch das Vorladen von bekannten Rasern. «Indem wir die jungen Männer zu einem Gespräch einladen und ihnen aufzeigen, wie man sich in unserer Stadt verhält, holen wir sie aus ihrer Anonymität heraus», so Peter Siegenthaler. Dieses Vorgehen habe insbesondere bei anderen Vergehen wie etwa beim Wildpinkeln bereits Wirkung gezeigt.

30 Lenker angezeigt

Wie die Stadt in ihrem Communiqué weiter mitteilt, sind in diesem Jahr bereits 59 Kontrollen durchgeführt und 30 Autolenker angezeigt worden. Die letzte dieser Kontrollen fand vor einer Woche, am 31. Oktober, statt. Dabei handelte es sich um eine koordinierte Aktion an Mönch-, Allmendingen-, See- und Stockhornstrasse sowie im Bereich Bostuden-, Neufeld- und Buchholzstrasse. Dabei wurden neben einer Anzeige vier Ordnungs­bussen sowie zwei Mängelkarten ausgestellt.

Nicht zuletzt ist die Stadt froh um Rückmeldungen aus der Bevölkerung: «Wer Raser beobachtet, soll sich unbedingt bei der Polizei melden», sagt der Thuner Sicherheitsdirektor.

don

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