Thun

Tierischer Badeplausch zu Feierabend

ThunEs scheint, als müsse man sich in Thun an Biber im Stadtbild gewöhnen. Zuletzt wurde einer nach Feierabend im Schwäbisbad gesichtet.

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«Mit dem Nager muss die Stadt Thun in Zukunft leben. Die Fauna dürfte damit auch weiterhin einen fixen Platz in der Arbeit von Stadtgrün haben», schrieb diese Zeitung Ende 2016, nachdem sich ein Biber an Bäumen im Thuner Schwäbisbad gütlich getan hatte. Dass diese Aussage weiter Gültigkeit hat, zeigt sich an den Bildern, die der Redaktion neulich aus demselben Bad zugestellt wurden: «Das war am Freitagabend unser letzter Gast», schreibt Schwäbis-Bademeister Ruedi Weber dazu.

Offensichtlich klappt es mit dem Nebeneinander zwischen Mensch und Biber und ihren jeweiligen Bedürfnissen im Schwäbis. Markus Weibel, Leiter von Stadtgrün, betonte damals, als der Biber die Schutzmassnahmen an Bäumen und Sträuchern zum Teil umgangen hatte: «Wir haben nichts gegen den Biber und versuchen nicht, ihn zu verbannen.» Werde der Nager aber an Orten wie dem Schwäbisbad oder dem Schadaupark aktiv, gelte es, die dortigen prägenden Bäume zu schützen – «da wollen wir dem Biber zuverlässig zuvorkommen», hielt der Leiter Stadtgrün damals klar und deutlich fest. (maz)

Erstellt: 17.06.2018, 10:16 Uhr

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