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Vier Einsprachen gegen die Einzonung bei der Schönau

Der Steffisburger Gemeinderat will bei der Schulanlage Schönau nicht nur Land für Sportanlagen neu einzonen. Er will auch den Perimeter des Landschaftsschutzgebietes verkleinern. Das hat Einsprachen ausgelöst.

Auf der bisher freien Landwirtschaftsfläche bei der Schulanlage Schönau ist ein zusätzliches Rasenspielfeld vorgesehen. Archivbild: Gabriel Berger
Auf der bisher freien Landwirtschaftsfläche bei der Schulanlage Schönau ist ein zusätzliches Rasenspielfeld vorgesehen. Archivbild: Gabriel Berger

Vier Einsprachen sind gegen die Änderung des Zonenplans, der Schutzzone und des Baureglements bei der Schulanlage Schönau eingegangen. Der Steffisburger Gemeinderat möchte dort Land einzonen, um eine neue Leichtathletikanlage, ein Allwetterspielfeld sowie eine Mehrzweckhalle zu bauen. Wie Gemeindepräsident Jürg Marti (SVP) sagt, richten sich die Einsprachen unter anderem gegen die Verkleinerung des Landschaftsschutzgebietes, die mit der geplanten Zonenplanänderung einhergehen soll, und nur teilweise gegen die Einzonung als solche.

Rückzug kaum realistisch

Unter den vier Einsprechern ­seien sowohl Einzelpersonen als auch Organisationen, sagt Marti und erklärt: «Wir konnten bereits die Einigungsverhandlungen durchführen.» Mit der Feststellung, dass es bei den Einsprachen um «grundlegende Standpunkte» gehe, deutet er an, dass Einsprecher nicht unbedingt die Bereitschaft signalisiert haben, ihr Anliegen zurückzuziehen.

«Dabei», so Marti, «sagt die Zu­gehörigkeit einer Parzelle zum Landschaftsschutzgebiet nichts über die Nutzung des Landes aus.» Konkret blieben die betreffenden Parzellen in der Landwirtschaftszone – und damit den strengen Nutzungsvorgaben derselben unterstellt.

Selbst wenn die Einsprachen aufrechterhalten bleiben sollten, ist Marti dennoch zuversichtlich, dass die Vorlage wie angedacht im November dem Volk zur Abstimmung vorgelegt werden kann. Gemeinderat, Gemeindeparlament und Souverän könnten in Kenntnis der Einsprachen über die Änderung des Zonenplans, der Schutzzone und des Baureglements abstimmen.

«Am Ende geht das ganze Paket zum Kanton, welcher entscheidet, ob die Einsprachen abgewiesen werden oder nicht – und dort hätten die Einsprecher die Möglichkeit, diesen Entscheid juristisch anzufechten.» Die Gemeinde habe in jüngerer Vergangenheit mehrmals Planungsvorlagen inklusive hängiger Einsprachen an die Urne gebracht, sagt Marti und erwähnt konkret die Vorlagen zur Zonenplanänderung auf dem Gewerbegebiet Aarefeld beim Bahnhof oder am Dükerweg auf dem ehemaligen Gschwend-Areal.

Eichfeld: Baustart in Sicht

Positive Nachrichten gibts indes bezüglich der Sanierung des Fussballplatzes Eichfeld. Laut Jürg Marti hat der Regierungsstatthalter die Baubewilligung erteilt. Sobald die Beschwerdefrist abgelaufen ist, sollen die Bauarbeiten starten. «Ich gehe davon aus, dass das zu Beginn der Sommerferien der Fall sein wird», sagt der Gemeindeprä­sident.

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