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Vom Kollegen angeschwärzt

Am Freitag fand am Regionalgericht in Thun ein kurioser Prozess statt. Dem Angeklagten konnte schliesslich kein Handel mit Marihuana nachgewiesen werden, jedoch hatte er mehrere kleine Delikte begangen.

Eine Kollege des Angeklagten hatte bei seiner Verhaftung behauptet, er habe bei diesem 240 Gramm Marihuana gekauft und 120 Gramm Marihuana als Entgelt für Hilfe beim Hausbau erhalten (Symboldbild).
Eine Kollege des Angeklagten hatte bei seiner Verhaftung behauptet, er habe bei diesem 240 Gramm Marihuana gekauft und 120 Gramm Marihuana als Entgelt für Hilfe beim Hausbau erhalten (Symboldbild).
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Der bald 60-jährige Angeschuldigte beschwerte sich lautstark, er fand alles ungerecht und sah sich als Opfer von Justiz und Polizei. Was war geschehen? Als man einen Kollegen von ihm verhaftete, sagte dieser bei der Polizei aus, er habe beim Angeschuldigten 240 Gramm Marihuana gekauft und 120 Gramm Marihuana als Entgelt für Hilfe beim Hausbau erhalten. Aufgrund dieser Angaben führte die Polizei im April 2014 beim Angeschuldigten eine Hausdurchsuchung durch.

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