Voralpen-Skilifte sind bereit für die neue Saison

Region Thun

Noch lässt der Schnee auf sich warten. Die Skilift-Betreiber in der Region Thun hoffen, dass sich Frau Holle nicht mehr allzu lange Zeit lässt. Sie stehen in den Startlöchern.

Solche Verhältnisse wünschen sich die Betreiber der Voralpen-Skilifte. Im Bild das Skigebiet Wilerallmi ob Sigriswil bei perfekten Bedingungen. (Archivbild)

Solche Verhältnisse wünschen sich die Betreiber der Voralpen-Skilifte. Im Bild das Skigebiet Wilerallmi ob Sigriswil bei perfekten Bedingungen. (Archivbild)

(Bild: Hanspeter Bühler)

Bei den zahlreichen Voralpen-Skiliften in der Region Thun freut man sich auf den Saisonstart. «Ja, wir sind bereit für den Winter», sagt beispielsweise Christa Fankhauser. Sie ist Verwaltungsrats-Vizepräsidentin der Skilift Wilerallmi Sigriswil AG. «Wir sind bestens gerüstet für den Winter und hoffen auf genügend Schnee.»

Änderungen zur vergangenen Saison habe es keine gegeben. Bereits begonnen hat der Vorverkauf. Ein Pluspunkt ist laut Fankhauser, dass der kleine Skilift Wilerallmi gemeinsame Sache mit der Schilthornbahn macht.

«Das Skigebiet ist seit Jahren unser Götti und unterstützt uns in vielen Belangen.» Zum Beispiel erhalte man mit einer Saisonkarte vom Skilift Wilerallmi die Tageskarte bei der Schilthornbahn zum halben Preis.

In den Startlöchern

«Hier lernen die Kinder noch Skifahren, die später einmal in die grösseren Gebiete abwandern. Somit sind die kleinen Skilifte extrem wichtig für den Wintersport.» Das sagt Bernhard Am­stutz, Leiter Technik und Betrieb bei der Skilift AG Schwanden. «Wir sind bereit für die Saison und voll motiviert.» Im Frühling fanden Revisionsarbeiten der Liftanlagen statt. Auf diese Saison wurden in Schwanden Pistenanpassungen durchgeführt und die Beschneiung optimiert.

Auch im Eriz stehen die Verantwortlichen in den Startlöchern. Die Montage der Anlagen ist erfolgt. Der Saisonstart soll nach Möglichkeit nächstes Wochenende sein. «Wir haben eine moderne Pistenmaschine mit Winde gekauft», sagt Thomas Reusser, Verwaltungsratspräsident Skilift AG Innereriz. Damit werde die Pistenpräparierung verbessert.

Die Voralpen-Skilifte zeichnen sich vielerorts durch ein sehr flexibles Team aus. So auch in Heimenschwand. «Wir sind innerhalb weniger Stunden bereit, wenn der Schnee kommt», sagt Betriebsleiter Beat Kupferschmied. Insbesondere geht es darum, die 69 Bügel zu montieren.

Die grösseren Arbeiten wie die Kontrolle der Anlagen sind schon ausgeführt. Kupferschmied bedauert, dass es den Voralpen-Charme, den Verbund der kleinen Skigebiete nicht mehr gibt. «Wir haben davon profitiert.» Trübsal blasen mag er jedoch nicht. «Die Solidarität spielt.»

Wenn die Verhältnisse stimmen, dann kämen die Leute. «Wir haben durchaus Argumente.» Der Skilift Heimen­schwand hat denselben Jahrgang wie der Skilift Homberg. Im Januar soll laut Kupferschmied, der übrigens gleich alt wie der Skilift ist, eine kleine Feier aus Anlass des 50. Geburtstags stattfinden.

Positive Gedanken

Der Skiklub Goldiwil betreibt in der Multenegg weitherum den kleinsten Skilift. Nur rund zehn Meter beträgt der Höhenunterschied. «Wir haben alle Vorbereitungen getroffen», sagt Klubpräsident Roland Amstutz.

Die Arbeiten seien von positiven Gedanken geprägt gewesen. «Wir hoffen auf viel Schnee, damit die kleinen Skifahrer auf ihre Kosten kommen.» Ein guter Winter sei auch finanziell wichtig. «Die Aufwendungen sind da. Und ein Defizit trägt der Verein.»

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt

Loading Form...