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Wie sich der Thuner Waffenplatz in 200 Jahren wandelte

Im August wird unter dem Motto «Gestern – Heute – Dynamisch» das 200-jährige Bestehen des Thuner Waffenplatzes mit verschiedenen Ausstellungen und Demonstrationen gefeiert.

Thun erhielt gegenüber anderen Standorten unter anderem wegen der ­zentralen Lage und der weiten Allmend den Zuschlag. Feldlager wie dieses wurden fortan regelmässig aufgebaut.
Thun erhielt gegenüber anderen Standorten unter anderem wegen der ­zentralen Lage und der weiten Allmend den Zuschlag. Feldlager wie dieses wurden fortan regelmässig aufgebaut.
zvg
Ein Feldlager auf dem Waffenplatz Thun in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Ein Feldlager auf dem Waffenplatz Thun in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
zvg
Die Allmend aus der Vogelperspektive.
Die Allmend aus der Vogelperspektive.
zvg
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Thun ist schweizweit als Garnisonstadt bekannt. Der Grund dafür liegt am Entscheid, in Thun eine «Zentral-Militärschule» zu errichten, den die Tagsatzung am 17. August 1818 fällte. Die Niederlage gegen die französischen Invasoren 1798 offenbarte die ungenügende Ausbildung der Offiziere und Stäbe. So entschied die Eidgenössische Tagsatzung die Gründung der Militärschule in Thun (vgl. Kasten). Unterkünfte und Theoriesäle befanden sich in der Stadt, die Allmend eignete sich hervorragend, um in den sogenannten «Eidgenössischen Truppenlagern» die Artillerie, Genie, Infanterie und Kavallerie im Verbund auszubilden.

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