Wie viel Katze oder Kater steckt in den Promis?

Viel Prominenz besuchte am Mittwochabend die Premiere der Thunerseespiele. Wer liebt die Katzen am meisten?

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«Eine Katze steckt auch in mir, manchmal lasse ich sie raus. Dann spiel ich mit dir das Spiel von Katze und Maus.» Die Liedzeile stammt nicht von Andrew Lloyd Webber, sondern von der Chansonsängerin Margot Werner. Der Vergleich vom Tier im Mensch hält nicht nur Song­writer auf Trab. Wer ist Raubkatze, wer Kuscheltier? Die Frage schickten wir in die VIP-Runde.

Sängerin Fabienne Louves, die ab dem 26. Juli in der Lueg-Arena auch Webber-Hits interpretiert, macht die Parallele ohne Umschweife: «Eigentlich bin ich eine friedliebende Hauskatze. Droht Gedränge, werde ich zur Raubkatze, die sich ohne Skrupel auch im dichtesten Menschendschungel zurechtfindet. An regnerischen Tagen verkrieche ich mich in meinen elfstöckigen Katzenbaum und nehme vorlieb mit einer ‹grumpy cat›.»

Marc Die­trich alias Cuco, der bald schon selber auf einer Musicalbühne steht, schwelgt in Erinnerungen: «Ich hatte als kleiner Junge einen wunderschönen Kater und war recht verliebt in ihn. Mal schauen, ob ich mich in die «Cats»-Katzen wie eine Grizabella auch verliebe.»

Moritz Schneider, der diesen Sommer in der Schweiz mit Anna Göldi und Moby Dick als Co-Komponist am Start ist, geht es differenziert an: «Sportlich betrachtet bin ich ein Muskelkater. Mit Katzengejammer kann ich nichts anfangen. Katzen verkörpern für mich Eigensinn. Ich denke, ein gesundes Mass an ‹Miau› tut jedem gut.»

Schauspielerin Heidi Maria Glössner scheut den Vergleich mit Mikesch und Co. nicht: «Ich denke, in mir schlummert sehr viel Katze. Ich liebe diese unabhängigen Geister sehr, weil mir Unabhängigkeit und Eigenständigkeit, verbunden mit zärtlicher Hingabe für alles Lebendige, ein Leben lang wichtig waren. Und wenn ich angegriffen werde, kann ich meine Krallen ausfahren.»

Bei Querdenkerin Cordelia Hagi von Pink Elefant muss der Zoo erweitert werden: «Bei mir kommt der Elefant an erster Stelle», sagt sie. «An den Dickhäutern fasziniert mich ihre Weisheit und dass sie niemals etwas vergessen.» Eine innere Katze gibt es dennoch bei der Pink-Lady, und die will gestreichelt werden.

Berner Zeitung

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