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«Wir kriegen hier eine Riesenchance»

Andrea Wyler und Bettina Zürcher-Ruchti sind beide ­Anfang 30 und leiten bereits je eine renommierte Immobilien­firma. Ein Gespräch über Druck, Einschränkungen, Klischees und dreckige Hände – aber (fast) frei von Gender-Themen.

Bettina Zürcher-Ruchti (links) und Andrea Wyler führen beide eine Immobilienfirma in Thun.
Bettina Zürcher-Ruchti (links) und Andrea Wyler führen beide eine Immobilienfirma in Thun.
zvg

Wann passierte es Ihnen zuletzt, dass eine Kundin oder ein Kunde anstatt Sie «den Chef» ver­langte?Bettina Zürcher-Ruchti:Das passierte mir schon lange nicht mehr. Aber ich weiss, dass unsere Mitarbeitenden das manchmal zu hören kriegen.Andrea Wyler: In der Art könnte ich mich nicht daran erinnern.

Ist es in dem Fall völlig normal, dass junge Frauen um die dreissig Chefinnen einer Immobilienfirma sind?Wyler: Nein, ich glaube nicht. Viel eher werde ich gefragt, ob ich die Firma einmal übernehmen wolle. Wenn ich dann sage: «Ja, schon bald», ist bisweilen Staunen die Antwort.

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