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Zwei Holländer wegen Drogen vor Gericht

Zwei Holländer, die in grossem Stil mit Drogen gehandelt haben sollen, standen am Freitag vor dem Richter. Dieser wird das Urteil voraussichtlich am Montag fällen.

Zwei Holländer müssen sich vor dem Regionalgericht Berner Oberland (Bild) verantworten. Sie sollen im grossen Stil mit Drogen gehandelt haben.
Zwei Holländer müssen sich vor dem Regionalgericht Berner Oberland (Bild) verantworten. Sie sollen im grossen Stil mit Drogen gehandelt haben.
Keystone

Am Freitag standen zwei Holländer vor dem Regionalgericht Berner Oberland in Thun. Ihnen werden mehrere Drogendelikte zur Last gelegt, die sie in der Region verübt haben sollen. Die beiden fielen einer Polizeipatrouille bei einer zufälligen Kontrolle auf.

Gemäss den Polizisten sollen sie ein Paket in der Jacke versteckt gehabt haben, dieses in eine Wohnung gebracht haben und unmittelbar wieder zu einem Auto mit holländischem Kennzeichen zurückgekehrt sein.«Wir wurden auch deswegen aufmerksam, weil jener Platz in Interlaken bekannt für Drogenumschlag ist», sagte der als Zeuge aufgebotene Polizist.

Also wurden die zwei angehalten und auch der Kofferraum des grossen Fahrzeuges untersucht. Darin befanden sich eine Pistole und eine grosse Menge weissen Pulvers, welches sich anschliessend als Betäubungsmittel herausstellte. Die beiden sitzen seit geraumer Zeit in Untersuchungshaft.

Lange Deliktliste

Die Liste der Drogendelikte, die den beiden zur Last gelegt werden, ist lang. Gemäss Anklageschrift liess sich nachweisen, dass einer der beiden bei einer Durchsuchung fünf Kilogramm Kokain bei sich hatte. Zudem fand man unter anderem vier Vakuumiergeräte. Deshalb geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass die Männer im grossen Stil mit Drogen handelten. Ob den zwei Männern die Gesetzgebung in der Schweiz bewusst war, blieb nach ihren Aussagen unklar. Mehrmals erklärte einer der Angeklagten: «In Holland darf man ja jederzeit ‹rauchen›.»

Urteil am Montag

Am Freitag vor Gericht schien einer der Angeklagten seine Taten zu bereuen, während der andere sich zögerlich verhielt. Die Verhandlung dauerte mehrere Stunden, kam aber zu keinem Abschluss. Dies, weil die Anwälte erst am späteren Nachmittag ihre Plädoyers halten konnten. Das Urteil soll am Montagnachmittag gefällt werden.

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