Zwei Partner und drei Talente

Thun

Das Thuner Stadtorchester startet Mitte September in seine neue Saison, die drei Jungtalente in den Fokus stellt. Und tritt dabei auch mit dem Cäcilienchor und anlässlich der Neujahrskonzerte auf.

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«Wir stehen vor einer speziellen Saison», sagt Christoph Müller vom Thuner Stadtorchester. «Gleich zweimal wurden wir von anderen Veranstaltern für deren Konzerte engagiert.» Will heissen, das Thuner Stadtorchester spielt am 18. und 19. November mit dem Thuner Cäcilienchor den «Elias» von Felix Mendelssohn. Und entführt das Publikum am 1. Januar mit Duetten und Terzetten von Mozart und Rossini in die Welt der Oper. Dies im Rahmen des Neujahrskonzerts im Schadausaal.

Nur drei eigene Konzerte

Wegen der beiden Engagements führt das Thuner Stadtorchester «nur» drei eigene Sinfoniekonzerte durch. Und rückt dabei drei besonders talentierte junge Musiker ins Rampenlicht: Den Auftakt macht die erst 18-jährige Geigerin Elea Nick. Die mehrfach ausgezeichnete Zürcherin gehört zu den grössten Talenten ihrer Generation und trat bereits mit prominenten Orchestern im In- und Ausland auf. Als Schülerin des weltbekannten Geigenpädagogen Zakhar Bron ist sie auch eine der Protagonistinnen des SRF-Dokfilms «Meisterschülerinnen – der Traum einer Solokarriere».

Zusammen mit dem Thuner Stadtorchester spielt Elea Nick am 16. und 17. September im Schadausaal ein Programm französischer Komponisten, die sich auch der spanischen Musik verbunden fühlen. Der wohl bekannteste unter ihnen ist Georges ­Bizet.

Konzert im Weissen Haus

Das zweite Sinfoniekonzert am 24. und 25. März schliesslich stellt Frédéric Chopins 2. Klavierkonzert Tschaikowskis 5. Sinfonie gegenüber. Und breitet gleichzeitig den roten Teppich für die junge Amerikanerin ­Claire Huangci aus. Die 25-Jährige Pianistin mit chinesischen Wurzeln gab bereits als 10-Jährige ein Privatkonzert für den damaligen Präsidenten Bill Clinton und hat sich heute als viel beachtete Musikerin etabliert.

Boltiger Schlagzeugkunst

Beim letzten Sinfoniekonzert der Saison schliesslich, das am 2. und 3. Juni stattfindet, kommt es zu einem speziellen Heimspiel: Der Boltiger Michael Meinen ist erst der zweite Schlagzeuger, der als Solist mit dem Thuner Stadt­orchester auftritt. Der Simmentaler hat einen eindrücklichen Karrierestart hingelegt und gilt heute bereits als festes Mitglied des Berner Symphonieorchesters. Auf dem Programm stehen Werke von eher weniger bekannten amerikanischen und französischen Komponisten wie Creston, Cop­land, Márquez, Chabrier und Milhaud.

«Abonnenten erhalten nicht nur Tickets für unsere drei Konzerte, sondern können auch das Chor- oder das Neujahrskonzert miteinschliessen.»Christoph Müller

Grosse Auswahl

Für die Abonnenten ergeben sich durch die spezielle Saison grosse Auswahlmöglichkeiten: «Interessierte erhalten nicht nur Tickets für unsere drei Konzerte, sondern können nach Belieben auch das Chorkonzert vom November oder das Neujahrskonzert miteinschliessen», erklärt Christoph Müller. Und hofft damit, auch den einen oder anderen Abonnenten dazuzugewinnen . . .

Bestellungenfürs Abonnement auf www.thunerstadtorchester.ch (Plätze können für das jeweilige Konzert am Samstag um 19.30 oder am Sonntag um 17 Uhr des gleichen Wochenendes bestellt werden, ausser beim Neujahrskonzert, wo man sich für 15 oder 19 Uhr festlegen muss). Einzeltickets für die drei Sinfoniekonzerte sind über www.kulturticket.ch oder an der Abendkasse erhältlich.

Thuner Tagblatt

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