Zweieinhalb Millionen Franken Jahresgewinn

Interlaken

Die Industriellen Betriebe Interlaken (IBI) haben ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Der Umsatz stieg um 7 Prozent auf 29,54 Millionen Franken.

Die Industriellen Betriebe Interlaken (IBI) an der Fabrikstrasse.

Die Industriellen Betriebe Interlaken (IBI) an der Fabrikstrasse.

(Bild: Google Streetview)

Die Industriellen Betriebe Interlaken (IBI) blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück. Mit der Einführung neuer Funktionen in den Bereichen Innovationen und Asset-Management hält sich das Unternehmen fit für aktuelle und künftige Herausforderungen. Mit dieser Nachricht eröffnet das Unternehmen seine am Montag veröffentlichte Medienmitteilung.

Trotz der warmen und trockenen Witterung im letzten Jahr seien die Absatzzahlen bei Strom, Gas und Wasser nahezu auf Vorjahresniveau verharrt. «Der Umsatz stieg um 7 Prozent auf 29,54 Millionen Franken; als Jahresgewinn wurde ein Ergebnis von 2,47 Millionen Franken verbucht. Im Berichtsjahr investierten die IBI brutto 6,54 Millionen Franken in die Erhaltung und Erneuerung der Infrastruktur.»

Flexibilität ist gefragt

«Die lebendige Energielandschaft verlangt von Energieversorgungsunternehmen wie uns ein hohes Mass an Flexibilität und Innovationsbereitschaft», schreiben die IBI. Für die Leitung von Spezialprojekten sowie der Identifikation, Prüfung und Implementierung von Produkt- und Dienstleistungsinnovationen sei deshalb die neue Stelle Spezialprojekte und Innovationen geschaffen worden.

Mit dem Bau eines Überschusstrinkwasserkraftwerks in ihrem Kraftwerk am Schifffahrtskanal setzten die IBI 2018 ein solches Projekt zur Steigerung der Effizienz um. Seit Anfang Oktober kümmert sich im Bereich Technik ein Asset-Manager um die professionelle Bewirtschaftung der Infrastrukturanlagen.

Umwandlung muss warten

Als öffentlich-rechtliche Unternehmung der Einwohnergemeinde Interlaken beabsichtigten die IBI per Anfang des nächsten Jahres die Umwandlung in eine privatrechtliche Aktiengesellschaft unter Beteiligung der Einwohnergemeinden Matten und Unterseen.

Eine Beschwerde, die gegen den Gemeindeversammlungsbeschluss vom Juni 2018 in Matten eingereicht wurde, liege aktuell beim Berner Verwaltungsgericht, wie die IBI mitteilen. Ohne einen zeitnahen rechtsgültigen Gemeindebeschluss der Gemeinde Matten sei eine Umwandlung rückwirkend per 1. Januar 2019 nicht mehr möglich.

Letztes Jahr haben die IBI die Baubewilligung für die geplante Erneuerung der Kraftwerksanlagen am Schifffahrtskanal erhalten. Der Investitionsentscheid soll nach der Sicherung der Finanzierung noch im laufenden Geschäftsjahr fallen.

Auf dem Firmengelände der IBI ist ausserdem die Sanierung von Altlasten geplant, welche noch aus der Stadtgas-Produktion zwischen 1892 und 1967 stammen. Das Baubewilligungsgesuch soll noch im Laufe des Jahres eingereicht werden.

bpm/pd

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt

Loading Form...