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Zweiter Sonntagsverkauf lief besser als der erste

Der Sonntagsverkauf vom 10. Dezember war regelrecht ins Wasser gefallen. Dieses Mal lief es laut Innenstadtgenossenschaft besser – die Gesamtbilanz ist aber trotzdem durchzogen.

Viele Passanten in der Thuner Innenstadt: Der zweite Sonntagsverkauf lief besser als derjenige eine Woche zuvor.
Viele Passanten in der Thuner Innenstadt: Der zweite Sonntagsverkauf lief besser als derjenige eine Woche zuvor.
Patric Spahni

Volle Gassen und Strassen in der Thuner Innenstadt: Das wünschen sich die Ladenbesitzer nicht nur, aber auch an den beiden Sonntagsverkäufen. Nur: Der erste vor einer Woche lockte bei miserablem Wetter wenige Leute an. Am 3. Adventssonntag sah die Situation anders aus: Bereits um die Mittagszeit waren bei besseren, trockenen und wärmeren Wetterbedingungen die Einkaufsstrassen gut frequentiert. «Es hatte sicher mehr Leute, die Stimmung war besser», resümiert Alain Marti, Präsident der Innenstadtgenossenschaft Thun (IGT). Das hätten ihm auch diverse IGT-Mitglieder bestätigt.

Eine Ausnahme bildeten die Läden in Bahnhofnähe: Erstaunlicherweise seien dort die Frequenzen vor einer Woche eher besser gewesen – «vielleicht sind viele Leute gar nicht weiter Richtung Innenstadt spaziert», mutmasst Marti. Alles in allem seien die Geschäftsbesitzer «den Umständen entsprechend» zufrieden und befänden sich mehr oder weniger auf Vorjahreskurs.

Schlechter als in Vorjahren

Doch insgesamt sind die beiden Sonntagsverkäufe laut dem IGT-Präsidenten vom Aufmarsch der Shoppenden her mit früheren Jahren nicht vergleichbar. Was sind die Gründe dafür? Alain Marti nennt in erster Linie deren zwei: «Es gab noch nie einen so frühen Sonntagsverkauf wie dieses Jahr. Das hat sich so ergeben, weil der 24. Dezember auf einen Sonntag fällt. Das war sicher kein Vorteil.»

Einen Einfluss habe wie erwähnt auch das Wetter gehabt: Die trüben Bedingungen am ersten Sonntag – aber auch das sehr schöne Wetter am Vormittag, das wohl im Zusammenspiel mit den «perfekten Schneebedingungen im Oberland» viele auf die Skis gelockt habe.

Gibt es weitere Faktoren, die mitgespielt haben? «Es ist unbestritten: Der Onlinehandel ist stärker als vor fünf oder zehn Jahren», gibt Marti unumwunden zu. Hinzu kämen einerseits die Einkaufszentren an der Peripherie, andererseits das Shopping im Ausland. «Das sind ebenfalls Faktoren, die nicht helfen, dass mehr läuft. Das ist nicht nur in Thun ein Thema, sondern allgemein eine grosse Herausforderung.»

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