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Gemeinderat zieht bei Videoüberwachung den Stecker

Der Thuner Gemeinderat stellt die seit 2012 laufende Videoüberwachung wieder ein. Die Gründe: Es gebe keine nachweisbare Wirkung, die Bildqualität der acht Kameras sei schlecht, und die rechtlichen Einschränkungen seien zu gross.

2012 präsentierten sie die Einführung der Überwachungskameras in Thun: Gemeinderat Peter Siegenthaler (links) und Reto Keller (Leiter Abteilung Sicherheit) vor einer Kamera  (hinten Mitte) beim Spielplatz Stauffergärtli.
2012 präsentierten sie die Einführung der Überwachungskameras in Thun: Gemeinderat Peter Siegenthaler (links) und Reto Keller (Leiter Abteilung Sicherheit) vor einer Kamera (hinten Mitte) beim Spielplatz Stauffergärtli.
Patric Spahni
Videoüberwachung in Thun: Mit diesen blauen Plaketten wird an den fünf Standorten auf die Kameras hingewiesen.
Videoüberwachung in Thun: Mit diesen blauen Plaketten wird an den fünf Standorten auf die Kameras hingewiesen.
Patric Spahni
Schon ehe Thun die Videokameras installierte, sorgte das Thema für Diskussionsstoff.
Schon ehe Thun die Videokameras installierte, sorgte das Thema für Diskussionsstoff.
Sandro Fiscalini
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Zuerst gab es lange Diskussionen über den Sinn und Zweck der Videoüberwachung, dann verzögerte sich die Einführung, und jetzt wird sie nach drei Jahren wieder eingestellt. Wie die Stadt am Mittwoch mitteilte, werden die insgesamt acht Kameras in der Unteren und der Oberen Hauptgasse, am Kyburg-Egge, beim Stauffergärtli sowie beim Friedhof Schoren Ende Jahr wieder abmontiert.

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