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Toprechnung wortlos genehmigt

An der Gsteiger Gemeindeversammlung nahmen 54 Stimmbürger von einem ausserordentlich guten Rechnungsabschluss Kenntnis. Die Generelle Entwässerungsplanung

Die Gemeinderechnung 2009 der Gemeinde Gsteig darf sich sehen lassen. Das Ergebnis vor Abschreibungen schliesst bei einem Aufwand von 5,107 Mio. und einem Ertrag von 5,761 Mio. Franken mit einem Brutto-Ertragsüberschuss von 653661 Franken ab. Nach Vornahme der Abschreibungen im Betrag von 54158 Franken für harmonisierte und mit 360388 Franken für übrige Abschreibungen schliesst die Laufende Rechnung mit einem Ertragsüberschuss von 239114 Franken ab. Die Besserstellung gegenüber dem Voranschlag um 233412 Franken verdeutlicht auf den ersten Blick nicht das effektiv sehr gute Rechnungsergebnis. Mit der Aufrechnung der ausserhalb der Spezialfinanzierung zusätzlich vorgenommenen übrigen Abschreibungen von 360388 Franken erhöht sich die Besserstellung sogar auf 593800 Franken. Der Verkauf von Gemeindeliegenschaften über rund 90000 Franken sowie von Privaten entrichtete Grundstückgewinnsteuern von rund 570000 Franken begründen dieses Ergebnis. Mit der Zunahme um den Ertragsüberschuss beträgt das Eigenkapital neu 2,536 Mio. Franken. Auf Antrag des Gemeinderates wurde die Gemeinderechnung 2009 ohne Benützung der Diskussion genehmigt. Ja zu Nachkredit Die Gemeindeversammlung von Gsteig hat im Jahr 1999 für die Erarbeitung der Generellen Entwässerungsplanung (GEP) einen Kredit von 205000 Franken bewilligt. Vor den eigentlichen Planungsarbeiten musste aber vorerst der kommunale Werkleitungskataster aufgenommen werden. Nachdem diese Arbeiten abgeschlossen waren, verzögerte sich der Beginn der GEP auf Seiten der beauftragten Ingenieurgemeinschaft. In der Zwischenzeit hat sich heraus gestellt, dass mit erheblichen Mehrkosten gerechnet werden muss. Zum einen wegen Mehrlängen bei den Kanalisationsleitungen und zum anderen wegen ursprünglich nicht berücksichtigten Fremdkosten für Geologie, Kanalreinigung und Kanal-TV-Aufnahmen. Die GEP soll nun rund 316000 Franken kosten. Da dem bewilligten Kredit bereits der anteilmässige Aufwand des Leitungskatasters belastet wurde, bedurfte es noch eines Nachkredites von 200000 Franken. Diesen genehmigte die Gemeindeversammlung ohne Benützung der Diskussion. Höhere Baukosten Für die Sanierung und den Ausbau des alten Schulhauses in Gsteig hat die Gemeindeversammlung im Dezember 2007 einen Kredit von 1,5 Mio. Franken bewilligt. Dass sich beim Umbau von alten Gebäuden nicht alles kalkulieren lässt, musste auch hier erfahren werden. Gesamthaft erreichten die Baukosten die Summe von knapp 1,75 Mio. Franken. Der Souverän hat den Nachkredit von 250000 Franken stillschweigend genehmigt. Gemeindepräsident Martin Marti informierte über die geplante Regionalkonferenz Thun Oberland West. Über die Einführung derselben wird am 13. Juni abgestimmt. Der Aufruf um Zustimmung zur Bildung dieser Regionalkonferenz blieb jedoch nicht ohne skeptische Äusserungen aus der Versammlung. Mit grossem Applaus wurde Finanz- und Liegenschaftsverwalter Beat Walker für sein langjähriges Wirken gewürdigt. Nach 30 arbeitsreichen Jahren wird er am 1. Juli den frühzeitigen Ruhestand antreten. Im Rückblick hob Martin Marti die Qualitäten von Beat Walker hervor. Der angehende Rentner bedankte sich für die Worte und die überreichte Stoffbiene mit einer Tube Fenistil – Beat Walker betreibt die Imkerei als Hobby.pd/sp >

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